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Gehört der Islam zu Deutschland?

3. Oktober 2018

Die Debatte um die Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland und Europa spaltet die Gesellschaft. In der jüngeren Vergangenheit wurde diese Frage wiederholt in zum Teil sehr kontrovers geführten politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen aufgegriffen, debattiert und zum Streitthema erhoben. Gleichzeitig scheint Vielen die genaue Bedeutung von Begrifflichkeiten wie Islam, Islamismus und Islamfeindlichkeit kaum geläufig. Aus diesem Grund organisiert die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Kooperation mit dem Regionalzentrum für demokratische Kultur Mecklenburgische Seenplatte eine Veranstaltung in Waren (Müritz).
Die Abendveranstaltung beginnt jeweils um 18 Uhr am 09. Oktober im Schmetterlingshaus, am 10. Oktober im Jugendzentrum „Joo“ und am 11. Oktober im Haus des Gastes. Dazu sind alle interessierten  Bürger einladen, mehr über das Thema zu erfahren und anschließend gemeinsam zu diskutieren. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen bitte unter E-Mail: e.wilk@ea-mv.comoder unter Tel.: 03991 1537 11. Das gesamte Projekt wird gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben!


6 Antworten zu “Gehört der Islam zu Deutschland?”

  1. raini sagt:

    Da kann es nur eine Antwort geben. Der Islam gehört definitiv nicht zu Deutschland.

    • Elimar sagt:

      Aus meiner Sicht ist es so: Glaube ist Privatsache. Damit verbietet sich, in der Öffentlichkeit so eine Diskussion loszutreten, ob Menschen, die das Eine oder Andere im Kopf haben, zur Gesellschaft gehören oder nicht, auch wenn es gut gemeint sein sollte. Die Veranstaltungen haben deshalb den falschen, geradezu provokanten Namen. Es ist doch schön, wenn Leute Einblicke in ihre oder andere Glaubenswelten geben. Aber eine Diskussion? Um etwas, was sich mit rationalen Argumenten nicht erschließt? Dabei sollte es bleiben. Egal, wie man sich positioniert, es kann nur zu kurz gedacht sein und muss schiefgehen, wie wir mal wieder lesen können.
      Dazu kommt: Ein klares Urteil, bevor die erste der Veranstaltungen stattgefunden hat, also ein Vorurteil? So kann man behaupten, der jüdische Glaube, hier seit Hunderten von Jahren verwurzelt, gehört nicht zu Deutschland, weil die Gläubigen als vermeintliche Rasse bereits einmal aussortiert wurden und der Weihnachtsmann im roten Mantel sowieso nicht. Ja und Homosexualität nicht und Kommunisten auch nicht. Ich werde mich niemals dazu äußern, welcher Geist, welche Gedanken, einschließlich religiöser, in das Gebilde Bundesrepublik passen oder gehören. Das bleibt für mich Privatsache. Beurteilen wir die Menschen nach Ihrem Handeln und Auftreten!

      • Peter Sohr sagt:

        Wenn man vorgibt sich nicht äußern zu wollen, hier aber einen Schwall von Phrasen in einem Topf wirft und Moralapostel spielt, muss man sich nicht wundern, nicht ernst genommen zu werden.
        Wieder einmal bezeichnend.

        Ich zumindest finde es absolut begrüßenswert, wenn derartige Veranstaltungen angeboten werden um zu helfen, das Fehlinformationen und Falschdeutungen aus dem Weg geschaffen werden.

        • Elimar sagt:

          Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
          Mir ging es nicht um die Informationen über den islamischen Glauben, in diesem Kommentar auch nicht darum, wer zur Gesellschaft gehören darf und wer womöglich aufgrund negativer Beurteilungen durch irgendwen ausgegrenzt werden soll. Ich befürwortete Einblicke in andere Glaubenswelten. Mir missfiel aber, dass der Veranstaltungstitel infrage und zur Diskussion stellt, welche Art von Spiritualität auf welchen Flecken Erde gehört oder nicht. Dazu äußere ich mich nicht, weil es nicht Aufgabe der Öffentlichkeit sein kann, sich mit dieser reinen Privatsache auseinander zu setzen. Leider konnte ich an keiner der Veranstaltungen teilnehmen. Wer da war, kann vielleicht was dazu sagen: Sind die Veranstalter mit der peinlichen Titelwahl zufällig in die Pegida-Falle getappt?

  2. Balou sagt:

    So eine Veranstaltung mit der Fragestellung: Gehört das Christentum nach Vorderasien in Riad oder Bagdad abhalten.
    Mal gucken wie die das finden.

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