
Vor rund einem Monat hat der Verein mit Kornelia Kaschke-Kısaarsla an der Spitze das Schloss von der Aurelia-Gruppe gekauft. Die Gruppe war einige Jahre lang Eigentümer und hatte zunächst auch große Hotelpläne. Aber auch die zerschlugen sich – wie schon viele andere Investoren-Träume zuvor.

Das Tudor-Schloss, das nach dem Krieg zunächst als Flüchtlingsunterkunft, dann als Wohngebäude und bis zur Wende als Schulungsort für die Forstwirtschaft genutzt wurde, soll in den kommenden Jahren unter anderem eine Ferienunterkunft für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche werden.
Außerdem soll das Schloss für Einheimische, insbesondere für Kinder und Jugendliche, ein lebendiger Treff- und Begegnungsort werden. Auch Ferienwohnungen sind geplant – allerdings nicht im Schloss, sondern auf dem weiträumigen Grundstück.

Über mangelnde Aufmerksamkeit brauchen sich die mutigen Neu-Eigentümer jedenfalls keine Sorgen zu machen. Der gestrige Tag hat bewiesen, wie interessiert die unmittelbaren Einwohner, die Bewohner der Region, aber auch Menschen von weit her sind. Lange Warteschlagen bis zum Abend vor dem Eingang waren ein deutliches Zeichen, besichtigt werden konnte wegen der Baufälligkeit aber nur ein ganz kleiner Teil.
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