
Nicht ohne Grund empfehle die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut die HPV-Impfung bei Mädchen und Jungen zwischen neun und 14 Jahren.
Wie aus der Sinus-Studie weiter hervorgeht, gaben unter den gegen HPV-geimpften Jugendlichen 76 Prozent an, die Eltern hätten den Ausschlag dafür gegeben. In 47 Prozent der Fälle waren es Ärzte und bei 16 Prozent die Angst vor einer Krebserkrankung. Von denen, die bisher nicht geimpft sind oder von einer Impfung keine Kenntnis haben, sagten 32 Prozent, sie hätten sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Sorgen vor Nebenwirkungen äußerten 15 Prozent.
„Bei der HPV-Impfung ist weitere Aufklärung erforderlich. Hier gibt es nach wie vor Informationsdefizite. Je stärker sie behoben werden, desto eher lassen sich auch die Impfquoten nachhaltig erhöhen“, so Barmer-Chef Straub. Laut Sinus-Studie haben demnach 65 Prozent der Jugendlichen bisher von der HPV-Impfung gehört, darunter 68 Prozent der formal hoch und 56 Prozent der formal niedrig Gebildeten. Insgesamt fühlen sich aber nur 31 Prozent aller Befragten eher oder sehr gut über die Folgen einer HPV-Infektion informiert und 36 Prozent über die Impfung an sich.







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