
Ein großes Dankeschön geht an die zahlreichen Unterstützer, vor allem Privatpersonen und Unternehmen aus der Müritz-Region, die mit ihren Sach- und Geldspenden das Diabetescamp von Chefärztin Dr. Kathrin Kintzel erst ermöglichten.
So lud die Müritz-Saga 
Zwischendrin wurde immer wieder fleißig der Blutzuckerwert bestimmt, um eine Unterzuckerung zu vermeiden. Aber nicht nur die Freizeitaktivitäten, sondern auch Schulungen standen auf dem Programmpunkt. So erhielten die Teenager unter anderem eine Schulung zum Thema „Diabetes und Alkoholkonsum“ und durften unter Aufsicht des Diabetesteams erstmals Alkohol konsumieren, um zu sehen, wie dann der Blutzucker reagiert.
Dumme Sprüche von Mitschülern
Viel Kontrolle und Verantwortung für das eigene Leben. Vor allem für junge Diabetiker stellt die Akzeptanz der Erkrankung und das eigenverantwortliche Diabetesmanagement in jungen Jahren eine große Herausforderung dar. Und genau darum ging es in dem einwöchigen Schulungscamp, das von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des MediClin Müritz-Klinikums in diesem Sommer bereits das zweite Mal organisiert wurde.
Eine der Teilnehmerin 
Und auch Annette Müller, die Mutter eines an Diabetes erkrankten Sohns, kennt dies. „Es gibt eine Menge Menschen, die bei Diabetes sofort an dicke Kinder und ungesunde Ernährung denken und meinen, dass Eltern sowie die Betroffenen an der Diabeteserkrankung selber schuld sind“, erzählt sie. Dabei handelt es sich bei Diabetes Typ 1 um eine unheilbare Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die einen vollständigen Mangel an Insulin hervorruft. Der Körper jedoch benötigt Insulin, um Kohlenhydrate, sprich Zucker, als Hauptenergielieferant des Körpers in die Zellen zu transportieren. Ohne Insulin kann der Mensch nicht leben, daher müssen Betroffene regelmäßig ihren Blutzuckerwert kontrollieren und Insulin spritzen.
Politikerinnen beeindruckt
Über einen Besuch 
Ein Wunsch der Warener Chefärztin sind Fördermittel, um weiteren jungen Diabetikern die Teilnahme an dem Schulungscamp zu ermöglichen. „Wir hätten mehr als 80 Kinder mitnehmen können, aber das Geld reichte für „nur“ 43 Kids“, so die Medizinerin. Und das ist bereits ein Erfolg, denn die Teilnehmerzahl konnte im Vergleich zum Vorjahr dank großzügiger Spenden aus der Region bereits verdoppelt werden. Doch so ganz ohne Zusagen, verließen die beiden Politikerinnen das Camp nicht: nächstes Jahr steht der Besuch im Landtag bereits als Programmpunkt fest.























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