Läuft auf dem neuen, riesigen Kürbisfeld am Tiefwarensee: Vor wenigen Tagen waren rund 500 Kinder aus Waren – aus Kitas, Hort, Schulen und auch von der Kinder- und Jugendfeuerwehr – auf dem Gelände und haben ihre vorgezogenen Pflanzen eingesetzt. Jetzt geht’s an die Pflege. Die Idee des Kürbisfeldes stammt von Lokalpolitiker Toralf Schnur. Er hat, wie er selbst sagt, einfach einen Faible für Kürbisse und möchte die jüngere Generation auch begeistern. Aber er hatte nicht nur die Idee, sondern kümmerte sich in den vergangenen Wochen auch um die Organisation. Die war aufwändiger als er dachte: „Ich hatte das etwas unterschätzt, nichtsdestotrotz hat es Spaß gemacht, zumal viele Unternehmen, die von dieser Idee begeistert waren, unterstützt haben, teilweise sehr spontan“ so Toralf Schnur gegenüber „Wir sind Müritzer“.
Der Landwirtschaftsbetrieb Raabe hat für das Projekt ein großes Feld am Tiefwarensee zur Verfügung gestellt, die Unternehmer Eric Kalke und Stefan Durke von der D&K Entwicklungs GmbH zäunten das gesamte Areal ein, um die Pflanzen vor Wildtieren zu schützen. Weitere Firmen sind ebenfalls mit im Boot. Wie Meck Charter. Mit ihren Bussen kamen die Kinder und Jugendlichen in dieser Woche zum Feld, das ja bekanntlich etwas außerhalb liegt.
Die Kinder und Jugendlichen haben in ihren Einrichtungen zunächst gemeinsam ihre individuellen Schilder mit ihren Namen hergestellt. Das Gartencenter Bergmann stellte die Pflanzerde und die entsprechende Pflanzschalen zur Verfügung, damit die Mädchen und Jungen ihre eigenen Kürbispflanzen aus dem Samen ziehen zu konnten.

„Tatsächlich glaube ich daran, dass auch die Warener Bevölkerung insgesamt etwas Spaß am Wachsen und an dem Projekt haben kann, deshalb haben wir uns überlegt, ein Feld mit völlig unterschiedlichen Kürbisarten zu bestellen, um die Vielfalt dieser Pflanzen erlebbar darzustellen und vielleicht auch ein paar schöne Fruchtkörper wachsen zu sehen, die noch nicht jeder kennt“, sagt der Stadtpräsident.
Das ultimative Highlight sei das Feld der Giganten, auf dem Riesen-Kürbisse, auch als „Atlantic Giant“, bekannt, wachsen sollen. Auch dort können und sollen die Warener teilhaben. „Natürlich haben wir große Hoffnung, dass alles gelingt und die gesamte Stadt viel Freude am Wachsen der Kürbisse entwickeln kann. Wir fangen erst einmal an und entwickeln uns hoffentlich über die Jahre.“
Wenn alles klappt, wachsen bis zum Frühherbst um die 80 verschiedenen Kürbissorten am Ufer des Tiefwarensees.
Und hier noch ein schönes Video, erstellt von André Ewers:

















Man kann über T. Schnur ja denken wie man will. Aber eines steht bei Ihm im Vordergrund, was heutzutage vielen Politikern abgeht: Nicht nur reden, sondern machen. Hut ab !