Zum Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag, 14. September, öffnen die drei Museen des Kreises ihre Türen zu vergünstigten Konditionen: Im Schliemann-Museum Ankershagen gilt ein ermäßigter Eintritt, im Agroneum Alt Schwerin ist der Eintritt an diesem Tag zum halben Preis möglich, und das 3 Königinnen Palais auf der Schlossinsel Mirow bietet kostenfreien Eintritt für die Besucher an.
„Der Tag des offenen Denkmals bietet eine hervorragende Gelegenheit, den besonderen Denkmalcharakter unserer historischen Gebäude und Liegenschaften zu vermitteln, ihre Bedeutung zu erläutern und zugleich unsere Sammlungen einem breiten Publikum nahezubringen – und so Menschen für Geschichte, Technik und regionale Kultur zu begeistern.“ erklärt Sven Rose, kaufmännischer Leiter der MuSeEn gGmbH, unter deren Dach die drei Museen betrieben werden. Zu erleben gibt es die modernen und umfangreichen Dauerausstellungen sowie laufende und gerade neu eröffnete Sonderausstellungen in den drei Museen.
Das Schliemann-Museum Ankershagen präsentiert das Leben und Werk des Mecklenburgers und Troja-Ausgräbers Heinrich Schliemann. Die moderne Dauerausstellung zeigt persönliche Dokumente, Fotos und Tagebucheintragungen, Zitate und Berichte von Zeitzeugen veranschaulichen den bemerkenswerten Lebensweg. Beeindruckend sind die fast 100 Originalfunde aus allen Grabungsschichten Trojas und die exzellenten Nachbildungen von Schliemanns Goldfunden. Besonders erwähnenswert sind hier das große Diadem vom „Schatz des Priamos“ aus Troja und die sogenannte Maske des Agamemnon aus den Schachtgräbern in Mykene.

Der zweite Teil der Ausstellung befindet sich direkt im Dorf Alt Schwerin. Eine Tagelöhnerkate von 1800, die Landarbeiterwohnungen aus den Jahren 1910, 1942 und aus den 1960er Jahren, die Schnitterkaserne und ein Neubauernhaus erbaut um 1950 geben einen Einblick in die Lebens- und Wohnverhältnisse der Landbevölkerung.

Interaktive Stationen wie das Erlebniskino, der optische Königinnen-Profil-Vergleich, die sprechende Ahnengalerie oder die Fotoinsel für ein Familienbild à là „Prinz und Prinzessin mit einem Klick“ runden die Reise in die Geschichte der Mecklenburgischen Seenplatte genauso ab, wie die zahlreichen audio-visuellen Eindrücke von ihren natürlichen Reichtümern und Schönheiten.








Neueste Kommentare