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Landwirte wollen am Donnerstag Autobahnzufahrten blockieren

Am Donnerstag, 8. Januar, will der Verein „Land-schafft-Verbindung“ bundesweit mit Aktionen an Autobahnauffahrten auf die dramatische Lage der Landwirtschaft aufmerksam machen. „Dieser Schritt fällt uns nicht leicht. Doch wir sehen uns dazu gezwungen, weil die Existenz der europäischen und insbesondere der deutschen Landwirtschaft auf dem Spiel steht und politische Entscheidungen drohen, diesen Strukturbruch weiter zu beschleunigen. Die Landwirtschaft steckt in einer historischen Preisverfallskrise. Lebensmittel werden zu Dumpingpreisen verkauft, während Erzeugerpreise vielfach nicht mehr kostendeckend sind. Gleichzeitig steigen die Produktionskosten rasant: Energie, Dünger, Maschinen, Löhne sowie Umwelt- und Klimaschutzauflagen“, heißt es in einer Begründung des Vereins, der mindestens für Donnerstag die Blockade von Autobahnzu- und abfahrten ankündigt.

In dieser ohnehin existenzbedrohenden Situation würden mit dem Mercosur- Abkommen und weiteren Belastungen zusätzliche Risiken, die viele Betriebe nicht mehr tragen können, drohen. Der Protest gegen Mercosur sei kein deutsches Einzelthema. In mehreren EU-Mitgliedstaaten – darunter

Frankreich, Belgien, Polen und die Niederlande – gebe es seit Monaten massive und anhaltende Proteste von Landwirten. Diese Entwicklungen würden deutlich zeigen: Der Widerstand gegen Mercosur ist europaweit, weil die Sorge um faire Wettbewerbsbedingungen, Versorgungssicherheit und Umweltstandards alle Mitgliedstaaten betreffe.

Mercosur schafft unfairen Wettbewerb

Das Mercosur-Abkommen öffne den europäischen Markt für Agrarimporte, die nicht nach den hohen Standards produziert werden, die in Europa gelten und von heimischen Betrieben eingefordert werden:

• Fleisch aus Hormonbehandlung

• Geflügelproduktion mit Chlorbehandlung

• gentechnisch veränderte Soja

• Einsatz von in der EU verbotenen Pflanzenschutzmitteln

• Regenwaldrodung

• lange interkontinentale Transporte mit hohem CO₂-Ausstoß

Diese Produktionsweisen würden europäischen Werten in Umwelt-, Klima-, Tier- und Verbraucherschutz widersprechen . Gleichzeitig erhöhen sie den Preisdruck auf heimische Erzeuger massiv.

Der wirtschaftliche Nutzen stehe in keinem Verhältnis zum Risiko Selbst wirtschaftliche Modellrechnungen zeigen, dass der volkswirtschaftliche Nutzen von Mercosur für die EU insgesamt äußerst gering ausfalle – häufig nur im Bereich von rund 0,06 bis 0,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Demgegenüber würden massive Risiken stehen: der Verlust tausender landwirtschaftlicher Betriebe, der Abbau regionaler Wertschöpfung, eine Schwächung der Versorgungssicherheit und ein Unterlaufen europäischer Standards.

Foto: Archiv

20 Gedanken zu „Landwirte wollen am Donnerstag Autobahnzufahrten blockieren“

  1. Ferdinand Dieing

    Was soll das bewirken ?
    Verbraucher verärgern die an der Situation nichts ändern können ?
    Wenn sich mein Handwerksbetrieb nicht mehr lohnt muss ich schliessen und mir einen anderen Job suchen, oder soll ich deshalb auch eine Autobahn blockieren ?

    1. Wenn jeder so denkt wie Sie….na dann gute Nacht. Ich sage nur Brust oder Keule…..Wir sollten alle auf die Straße!!!

  2. Gut so, es ist ja jetzt schon ein Hohn was die Landwirte für Preise bekommen.
    Hauptsache unsere Landwirtschaft kaputt regeln und ja kein co2 etc etc aber aus anderen Ländern das Zeug importieren mit Schweröl betriebenen Schiffen über den ganzen Atlantik rankarren. Dran denken, schön abwaschen, evtl geht dann ja das ganze Chemiezeugs, welches bei uns zu Recht verboten ist, runter/raus aus den Lebensmitteln.
    Sowas von scheinheilig diese Gesellschaft.
    Übrigens, ich danke dem Jhonny welcher heute morgen vor mir die Strasse geräumt hat, Orange Räumfahrzeuge ware nicht zu sehen. (war wohl zu früh)

  3. Ja wehrt Euch, prozestiert, fast jedes Handwerk könnte auf die Straße gehen. Alles wird kaputt regiert, besonders auch über die EU. Aber bitte an der richtigen Stelle, vor den entsprechenden Ministerien. Die Autofahrer, die schon mit Wintereinbruch zu tun haben, können nichts dafür

  4. Diese Leute die jetzt wieder die Autobahnauf-und-Abfahrten sperren wollen sind in meinen Augen abartig. Sie nehmen die Leute die sich jeden Tag den Arsch aufreißen um die Wirtschaft am laufen zu lassen in Geißelhaft.
    Ich werde in Zukunft immer darauf achten KEINE Erzeugnisse mehr aus dieser Region zu kaufen. Die dicksten Autos, jammern und nur weil sie große Trecker haben denken sie,sie könnten sich alles erlauben. Die Ställe und die Bestände von Vieh werden immer größer, weil sie die Taschen nicht voll genug kriegen. Viele haben Silos und verkaufen ihre „Ware“ wenn es sich für sie lohnt, auch ins Ausland??? Obwohl sie Steueuervergünstigungen bekommen haben??? Wir müssen uns gegen diese Profitgeilen und habgierigen Leute wehren.

  5. Richtig Totto , wurde ja genau beschrieben um was es geht manche begreifen es nur nicht . Oder verstehen nicht was dahinter steht was diese Verbrecher in der EU unter Anführer von der Leyen für ihren Eigennutz betreiben . Die Inhalte der Verträge sehen wir eh nicht . ARD und ZDF haben nur den Auftrag es Lieschen Müller gut zu verkaufen . 🤢 Und black Rock Friedrich sorgt dafür das unser Geld schön den zocken des Amerikanischen Finanz komplex zuströmt . Langsam aber sicher kommt ans Licht was hier läuft maximales Kaos stiften für einen bestimmten Zweck. Venezuela, ist dass pikante Beispiel was der letzte Versuch ist Amerika und den Petro Dollar zu retten denn Brics könnte das Ende sein und dann gibt es ein riesiges Problem für Amerika . An öl sind soviele Märkte gekoppelt und bestimmen Preise das verstehen viele gar nicht . Und wir geben unsere letzten guten Sachen aus der Hand für den Green Deal von Urs von der Leyen. Weil wir eine so schlechte , schädliche Landwirtschaft haben 🤭 Also Landwirte gebt Gas für gutes gesundes Essen mein Segen habt ihr 👍

    1. Beim ersten Lesen habe ich einen Schlaganfall erlitten. Beim zweiten Lesen konnte ich Ihrem Inhalt dann folgen. „Folgen” ist hierbei allerdings die falsche Formulierung, denn es geht eher darum, das zu verstehen, was Sie zwischen den Rechtschreibfehlern sagen wollen. Allerdings muss ich Ihnen widersprechen. Jeder Hektar Land, den die Landwirte pachten, wird von der EU mit 300 € pro Hektar vergütet. Diese 300 € übersteigen die Pacht, die sie an die Verpächter zahlen. Zusätzlich erzielen die Landwirte im Durchschnitt 50 % ihres Gewinns durch EU-Subventionen. Ohne die EU wäre das Portemonnaie also ganz schön dünn und das Geschrei schnell wieder groß. Ich verstehe auch nicht, was die Sinnhaftigkeit einer Aneinanderreihung von nicht kompatiblen Themen soll. Zwischen ihren Themen besteht keine Kausalität, höchstens Korrelation. Da vieles in ihrem Text aber auf Hörensagen und auf einmal Aufgeschnapptem und nicht auf kritischem Hinterfragten beruht, möchte ich auch das Verneinen.

  6. Gerade erst neue Subventionen durch die Agrardiesel-Wiedereinführung bekommen, und trotzdem gehen sie schon wieder auf die Straße… Raffgieriges Volk.

    (Das Argument mit anderen Standards in anderen Ländern ist übrigens total scheinheilig. Keiner dieser Bauern beschwert sich darüber, daß sein günstiges Handy in China zu ganz anderen Arbeitsbedingungen als in Europa produziert wird. Keiner!)

  7. Die Bauern spinnen mal wieder glauben nicht Wunder wer sie sind. Und ewig am jammern diese Helden: Ertrag niedrig oder zuviel wie bei uns mit den Kartoffeln und die Krönung: Die Butter sei zu billig.Klar ist : Landwirtschaft ist nicht einfach aber bitte liebe Landwirte: den Ball flach halten andere arbeiten auch und für unsere Idiotischen Volksvertreter wie die van der Leyen und ihre Lakeien in Brüssel die übrigens kein Bürger gewählt hat leiden wir alle nicht nur Ihr

  8. Ich will dass ein derartiger Blödsinn von staatlicher Seite unterbunden wird. Protest ist in Ordnung, Blockierung der Infrastruktur geht überhaupt nicht. Diese Bauern sind nicht die Einzigen im Land, die arbeiten. Jeder der sich an so gestalteten Protesten beteiligt, sagt im Grunde, dass er auf die anderen pfeift.

  9. Leute, hört auf zu jammern die doofen Bauern . Die gehen auch für euch auf die Straße nicht nur für sich, viele stellen keine Windräder auf ihren Äckern aber sie müssen eben auch Geld verdienen . Schaut lieber auf das große Ganze was hier passiert da sind die Bauern das kleinere Problem. ARD und ZDF wird euch aber die ganze Wahrheit nicht erzählen um 18.00 Uhr im ÖRR . Schaut nach Berlin Leute ohne Strom 90 jährige auf Feldbetten in Turnenhallen , Leute anderer Herkunft brechen in Wohnungen ein und plündern und Herr Wegner geht Tennis spielen ! Aber erzählt er hat home Office gemacht . Wiederlich diese Leute. Bitte fangt an die Dinge richtig zu deuten und schaut was hier eigentlich passiert 1989 ist jetzt .

    1. Sie erzählen anderen, dass sie aufhören sollen, über ein Thema zu „jammern”, jammern im Anschluss aber über eine Vielzahl von Themen. Ich glaube, die Allgemeinheit kann ein Thema verkraften, das einen aufregt. Oder man macht es wie Sie und jammert über alles und jeden. Eins muss ich Ihnen positiv anrechnen: Sie sind konsequent und zielstrebig, wenn es darum geht, in allem etwas Negatives zu finden.

  10. Einige haben es immer noch nicht begriffen es geht hier nicht nur um die Bauern . Und wenn hier einige schreiben schaut mal was für große Autos die Fahren-seid ihr neidisch ? In der landwirtschaft hat man nicht pünktlich feierabend ,da wird auch am Wochenende/Feiertag gearbeitet -von einer 40-Stundenwoche können sie nur träumen . Es müsste doch so langsam jeder mitbekommen haben das wir nur abgezokt werden.

  11. Fahrt nach Berlin und sperrt das ganze Regierungsviertel mit euren Schweinetransportern, dann trifft ihr erstens die richtigen und zweitens macht ihr euch keine „Feinde“ unter den normalen Leuten! Hört ihr Bauern hier die 0815 Mama schreien das sie die Hänchen von dort haben möchte? Das sind Deals die ner kleinen Lobby am Herzen liegen und die trifft ihr so garnicht!
    Aufmerksamkeit in der Bevölkerung bekommt ihr wenn unsere Volksvertreter zu Fuß durch den Schnee latschen müssten! Ihr Bauern wärt in allen Nachrichten! Nicht als bekloppte Klimakleber sondern Helden des Alltags…

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