
Die Analyse der Krankenkasse zeigt in allen untersuchten Altersgruppen ab 20 Jahren zum Teil deutliche Zuwächse bei dem Befund Schlafstörungen. So haben Ärzte im Jahr 2013 bei 1,8 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren eine entsprechende Erkrankung dokumentiert. Im Jahr 2023 waren es bereits 2,4 Prozent. Dies markiert einen Anstieg von rund 33 Prozent. Ein Plus von fast 50 Prozent von etwa zwei Prozent auf rund vier Prozent der Betroffenen ist in der Gruppe der 30- bis 39-Jährigen festzustellen. Ab 60 Jahren hatten im Jahr 2023 rund 12 Prozent der Menschen mit Schlafstörungen zu kämpfen. „Langfristig können schlaflose Nächte das Risiko für psychische Probleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen erhöhen. Eine gesunde Schlafhygiene, Stressbewältigung und gegebenenfalls medizinische Hilfe sind daher entscheidend, um möglichst gut und ruhig zu schlafen“, sagt Marschall.
Zeitumstellung als zusätzliche Belastung
Die Zeitumstellung an diesem Wochenende kann ein weiterer Faktor sein, der sich zumindest temporär negativ auf den Schlaf auswirkt. Das Zurückstellen der Uhr um eine Stunde bringt einen ohnehin schon gestörten Schlafrhythmus zusätzlich durcheinander. „Viele Dinge können dazu beitragen, den Schlaf zu verbessern: eine vernünftige Matratze, die richtige Raumtemperatur, eine ruhige Umgebung. Stressbedingte Schlafprobleme lassen sich oft auch mit Entspannungstechniken lindern“, so Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern. Schlafmittel und Medikamente gegen Schlafstörungen sollten jedoch nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.












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