
In Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit ca. 1700 Sirenen installiert. Die Probewarnung wird jedoch über verschiedene Kanäle verbreitet. Dazu gehören Cell Broadcast-Nachrichten auf modernen Smartphones, Warn-Apps wie NINA oder Katwarn, Hinweise über Radio und Fernsehen sowie Meldungen über DAB+. Auch digitale Anzeigetafeln in Städten, Bahnhöfen oder Einkaufszentren werden genutzt. Nicht jedes Smartphone kann Cell Broadcast empfangen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet auf seiner Internetseite eine Übersicht der geeigneten Geräte an. Wichtig ist außerdem: Über Cell Broadcast wird derzeit noch keine Entwarnung verschickt.
Der bundesweite Warntag ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Ländern und Kommunen. Ziel ist es, die Bevölkerung für den Katastrophenfall zu sensibilisieren und gleichzeitig die eingesetzten Systeme zu überprüfen. Minister Pegel ergänzt: „Wir möchten, dass die Menschen im Land diese Warnsignale wahrnehmen und im eigenen Alltag prüfen, wie sie erreicht werden. Nur wenn alle wissen, wie eine Warnung klingt oder aussieht, können wir im Ernstfall schnell handeln.“







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