Es war der größte Gefahrguteinsatz in der Geschichte des Landkreises Ostprignitz-Ruppin und am Ende wohl auch der teuerste Einsatz. Als am Montagabend die Feuerwehren auf die A24 nach Walsleben alarmiert wurden, ahnte noch niemand wie groß dieser Einsatz am Ende ausfallen würde.
Heute, zwei Tage nach dem ersten Alarm, bedankte sich der Landrat des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt, bei allen eingesetzten Kameraden. Insbesondere dankte Reinhardt auch dem Land Mecklenburg-Vorpommern und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte für die schnelle und unkomplizierte Hilfe.
„Länderübergreifende Hilfe ist nicht immer einfach, hier wurde aber auf kurzem Weg geholfen. Der Einsatz der Kräfte aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte war beispiellos“, lobte Reinhardt den Einsatz der Kräfte von der Seenplatte.

Auch Norbert Rieger lobte den Einsatz vor Ort. „Das war ein ganz besonderer Einsatz für die Kameraden unseres Nachbarbundeslandes Brandenburg. Durch die Dauer waren die eingesetzten Kräfte erschöpft und die Materialreserven aufgebraucht. Als der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte um Unterstützung gebeten wurde, gab es gleich die Zustimmung vom zuständigen Dezernenten Herrn Thomas Müller. Zunächst ging es um Material und am Nachmittag wurde der CBRN-Zug I alarmiert. Die Koordinierung lief über den Zugführer Marc Koch und den Stellvertretenden Kreiswehrführer Andreas Kocik“, sagte Kreisbrandmeister Norbert Rieger.

Der Einsatz der Gefahrguteinheiten dauerte fast 24 Stunden lang. Die Autobahn war in beiden Richtungen voll gesperrt.
Text und Fotos: Nonstopnews Müritz








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