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Nach Veruntreuung: Linke bekennen sich zum Kreisjugendring

16. Juni 2020

Die vor einigen Wochen bekanntgewordene Veruntreuung von Mitteln des Kreisjugendrings Mecklenburgische Seenplatte, herbeigeführt durch den ehememaligen Kassenwart des Vereins, hatte die Linksfraktion veranlasst, gegenüber der Kreisverwaltung Nachfragen zum derzeitigen Aufklärungsstand des Sachverhalts zu stellen. Wie Fraktionschef Arnold Krüger mitteilte, liegt die Antwort nun vor.
Aus dieser ergibt sich, dass die Mittel, die dem Kreisjugendring MSE im Jahre 2019 für seine projektbezogene Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung gestellt wurden, hinsichtlich ihrer Verwendung geprüft worden sind. Laut Auskunft des Kreisverwaltung sind die Gelder nach den gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien zweckentsprechend eingesetzt worden.

Dem Landkreis ist kein finanzieller Schaden entstanden. Die Veruntreuung der Geldsumme erfolgte im Dezember 2019 und hatte daher auch keine Auswirkungen auf die inhaltliche Arbeit des Kreisjugendrings im letzten Jahr. Gegen den Verursacher der Veruntreuung hat der KJR zudem unverzüglich Strafanzeige gestellt.

Die Linksfraktion begrüßt es ausdrücklich, dass der Kreisjugendring aktiv an der Aufklärungsarbeit des Sachverhalts mitwirkt, seine eigenen Versäumnisse und internen Strukturen hinterfragt und bereits Veränderungen diesbezüglich eingeleitet hat, um einen ähnlichen Fall zukünftig auszuschießen. Derzeit laufen zudem weitere Prüfungen durch die Kreisverwaltung. Im Ergebnis ist angedacht, mit dem aktuellen Vorstand des KJR eine Auswertung der aktuellen Situation in Verbindung mit den Vereinsstrukturen vorzunehmen, teilte Sozialdezernent Löffler der Fraktion mit.

„Wir als Linksfraktion schätzen ausdrücklich die bisherige Arbeit des Kreisjugendrings und haben große Hoffnung, dass er durch eine Neuaufstellung die wichtige und vielfältige Projektarbeit für Kinder und Jugendliche in unserem Landkreis, wie beispielsweise die Unterstützung des Kinder- und Jugendparlaments in Malchow, fortsetzen wird“, so Arnold Krüger.


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