Diese kriminelle Energie hatte für Schlagzeilen über die Mecklenburgische Seenplatte hinaus gesorgt – jetzt stehen die Hauptverdächtigen vor dem Landgericht Neubrandenburg. Am morgigen Mittwoch müssen sich zwei junge Männer aus Malchin wegen bandenmäßigen Diebstahls verantworten.

Die Staatsanwaltschaft wirft den damals 27 und 23 Jahre alten Männern, die mit Komplizen agiert haben sollen, noch weitere spektakuläre Einbrüche vor. So wurden kurz nach dem Stavenhagener Fall gleich sechs Autos auf einen Schlag bei einem Händler in Remplin entwendet, obwohl das Gelände von Hunde bewacht wurde.
Da aber gestohlene Autos nicht sofort Geld brachten, mussten die Tatverdächtige scheinbar noch einmal „zuschlagen“. Diesmal war eine Wohnung eines Malchiners das Ziel: Dort wurden im Oktober 100 000 Euro in bar und eine wertvolle Münzsammlung gestohlen.
Doch das war dann des Ganzen wohl doch zu viel: Ein Spezialeinsatzkommando nahm die Männer kurz nach dem letzten Einbruch in Malchin fest. Dabei leisteten die Verdächtigen so harten Widerstand, so dass die Polizisten sogar auf ein Auto schießen mussten. Es gab zwei leicht Verletzte. Dem Duo drohen mehrjährige Freiheisstrafen.







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