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Schiet Wetter und starke Konkurrenz für Kanuten in Rendsburg

16. September 2019

Im Jahre 2014 fuhren die Warener Kanuten erstmals nach Rendsburg zur Herbstregatta. Die dortige Strecke ist sehr anspruchsvoll, liegt an einem Seitenarm des Nord-Ostsee-Kanals und ist recht windanfällig. Auch in diesem Jahr gab es Verhältnisse, die kaum ein Kanute mag: Wind, Regen , starker Wellengang. Eigentlich sollte einen richtigen Kanuten nichts erschüttern, fahren kann man bei fast jedem Wetter. Aber bei einem sportlichen Wettkampf sollten schon annehmbare Bedingungen herrschen. Das war an diesem Wochenende leider nicht immer der Fall. So kam es zu zahlreichen Kenterungen, leider waren auch einige Sportler des MSC davon betroffen.

In diesem Jahr waren 21 Vereine aus Norddeutschland und Dänemark am Start. Und bei sieben dänischen Vereinen hatte man manches Mal den Eindruck, Gast der dänischen Meisterschaften zu sein. Es war schwer, in diese Phalanx einzubrechen.

Am Ende konnten auch die Warener Sportler einige Male das Siegerpodest erklimmen. Zu den Erfolgreichen gehörte auch Annika Spiwock, die seit einem Jahr beim KC Potsdam trainiert und an diesem Wochenende mit ihren ehemaligen Sportkameraden zusammen in Rendsburg antrat. So war ihr Rennen über die 200 Meter eine Augenweide, nicht nur, weil sie mit deutlichem Vorsprung als Erste durchs Ziel fuhr. Sie saß auch mit im K4 und errang dort mit unseren Mädchen den 2. Platz.

Und nachdem sich Lotta Knüppel und Lena Meidow über ihren zweiten Platz im K2 über 2000 Meter gefreut hatten, mussten sie erfahren, dass in Rendsburg die Trauben sehr hoch hängen: Beide kenterten in ihrem Einer-Rennen über 200 Meter bei widrigen Bedingungen in aussichtsreicher Position.

Durch einige Ausfälle mussten Mannschaftsboote umgesetzt werden, so startete Fridtjof Schmidt eine Altersklasse höher zusammen mit Aric Rettig im K2. Die beiden kämpften tapfer, mussten aber erkennen, dass bereits im Jugendbereich am Start mit ganz harten Bandagen gekämpft wird.

Lisa Letuschi, Antonia Mengdehl, Minette Engels und Hollie Duwe kämpften sich im Vierer, im Zweier und alleine durch die manchmal sehr hohen Wellen, auf dem Podestplatz standen alle vier mit dem Zweier und Vierer, Minette konnte auch im Einer einen Podestplatz einfahren.

Janina Koch startete in diesem Jahr in der Leistungsklasse und konnte auch diesmal wieder aufs Siegertreppchen steigen.

Am Ende zeigte sich, dass die Anforderungen für die Müritzer  Kinder und Jugendlichen nicht geringer werden und dass im Trainingsbetrieb noch einige Korrekturen erfolgen müssen, damit der MSC Waren auch im nächsten Jahr mit Erfolg an der hervorragend organisierten Rendsburger Herbstregatta teilnehmen kann.

Text und Fotos: Mario Koch

Foto oben: So sieht Freude aus. Lisa und Antonia im K2
Foto rechts im Text: Freude nach 2000 Metern bei Lotta und Lena.
Foto links im Text: Auf der Langstrecke über 6000 Meter – Fridtjof und Aric.


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