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Sommermonat Juli sorgt für deutliches Touristen-Plus

27. September 2018

Der Start in die Sommermonate ist in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern deutlich gelungen. „Besonders der Juli sticht hervor. Von der Ostsee bis ins Landesinnere gab es fast überall Zuwächse. Profitiert hat vor allem auch das Binnenland. Touritisches Zugpferd ist der Campingtourismus. Was mich besonders freut, dass auch mehr ausländische Gäste unser Land entdecken. Kernaufgabe ist die Entwicklung von noch mehr Saisonunabhängigkeit. Das zeigt sich immer wieder angesichts eines wechselhaften und vor allem kühlen Jahresbeginns und eines heißen Sommers. Wir setzen auf qualitativem vor quantitativem Wachstum“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.
Allein im Juli konnte M-V nach Angaben des Statistischen Amtes bei den Übernachtungen ein Plus von 4,8 Prozent (5,4 Millionen Übernachtungen) und bei den Ankünften einen Zuwachs von 4,1 Prozent (1,2 Millionen Ankünfte) gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen.

Von Januar bis Juli konnten in Mecklenburg-Vorpommern 4,4 Millionen Ankünfte (+2,0 Prozent) und 17,2 Millionen Übernachtungen (+1,7 Prozent) vom Statistischen Amt registriert werden. Die Campingplätze Mecklenburg-Vorpommerns konnten im selben Zeitraum mit deutlichen Steigerungen abschließen. Sie erzielten ein Plus von 15,1 Prozent bei den Ankünften (über 688.800 Gäste) und 13,3 Prozent bei den Übernachtungen (über 3 Millionen Übernachtungen). „Das tolle Wetter und eine schöne Natur reichen allerdings nicht mehr aus, um mehr Gäste in ein Land zu locken. Das haben andere Regionen auch. Vielmehr muss der Gesamtrahmen durch ein abwechslungsreiches Angebot von Übernachtungsmöglichkeiten und Freizeiteinrichtungen stimmen. Hier müssen wir intensiv weiter arbeiten“, forderte Glawe.

„Gäste, die wiederkommen, schätzen Kontinuität, aber sie wollen sich auch gern mal überraschen lassen. Mit dem Polarium im Rostocker Zoo ist gerade ein zusätzliches Angebot eröffnet worden“, sagte Wirtschaftsminister Glawe. Auch das Phantechnikum in Wismar, das Agroneum in Alt Schwerin, das Müritzeum in Waren (Müritz) und das Ozeaneum in Stralsund folgen diesem Ansatz mit neuartigen Ausstellungskonzepten und vielen Erlebnisangeboten neue Möglichkeiten für Gäste anzubieten.

Binnenland legt kräftig zu – Herausforderungen meistern

Das Reisegebiet Westmecklenburg (+5,1 Prozent bei Ankünften /+6,3 Prozent bei Übernachtungen) hat in den Monaten Januar bis Juli die stärksten Zuwächse zu verzeichnen. Kräftig zugelegt hat auch die Mecklenburgische Seenplatte/Schweiz (+3,6 Prozent bei Ankünften /+3,1 Prozent bei Übernachtungen). Die Mecklenburgische Ostseeküste (+4,5 Prozent bei Ankünften /+3,4 Prozent bei Übernachtungen) legte deutlich zu. Die Reiseregion Vorpommern wächst weiter (+0,7 Prozent bei Ankünften /+1,1 Prozent bei Übernachtungen).

Das Gebiet Rügen/Hiddensee (-2,8 Prozent bei Ankünften /-2,4 Prozent bei Übernachtungen) und die Insel Usedom (-2,0 Prozent bei Ankünften /-0,6 Prozent bei Übernachtungen) haben dagegen bei den Ankünften und Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch geringe Rückgänge aufzuweisen. Fischland-Darß-Zingst legt bei Ankünften (+4,9 Prozent) und Übernachtungen (+2,1 Prozent) ordentlich zu. Die Hansestadt Rostock verzeichnete in den ersten sieben Monaten des Jahres ein Plus von 3,5 Prozent bei den Ankünften und 5,4 Prozent bei den Übernachtungen.

Die Landeshauptstadt Schwerin wuchs um +1,5 Prozent bei den Ankünften und um 1,6 Prozent bei den Übernachtungen. „Trotz der guten Zahlen müssen wir gemeinsam mit der Branche die Herausforderungen meistern. Hierzu zählen die Schärfung des Tourismusbewusstseins, Investitionen in die Infrastruktur und Mobilität sowie die Fachkräftesicherung und mutige Innovationen“, erläuterte Glawe.

Mehr ausländische Gäste entdecken M-V

Im Zeitraum Januar bis Juli 2018 verbrachten rund 236.000 ausländische Gäste (+5,1 Prozent) 616.000 Nächte (+6,6 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern. Zuwächse gab es vor allem aus den Niederlanden, Schweiz, Österreich, Tschechien, UK und USA. „Das wir als erstes deutsches Bundesland bei der Internationalen Tourismus Börse Berlin als Partnerland aktiv waren, hat uns eine große internationale Aufmerksamkeit beschert. Daran arbeiten wir weiter. Unser Land muss vor allem im internationalen Vergleich noch bekannter werden. Wir brauchen mehr Gäste aus dem Ausland“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend.


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