
„Wir sind Müritzer“ hat unlängst über den Fall berichtet und wird den Prozess begleiten. Und das berichten Enrico Malow und Sybille Ockert nach dem ersten Prozesstag:
„Wir sind schon einen Tag vordem in Richtung München aufgebrochen, weil wir in Ruhe fahren wollten. Die Aufregung ist doch ziemlich groß“, erzählt Enrico Malow. Den Abend vor dem Prozess verbringen er und Sybille Ockert mit Manfred Genditzki. Sie gehen in eine Gaststätte, reden, versuchen, sich abzulenken. Die Anspannung ist zu spüren, zumal vor dem heute 62-Jährigen, der im August vergangenen Jahres aus der Haft entlassen wurde, 20 Prozesstage liegen. Alles wieder von vorne, alles wieder auf Anfang.

Er und Sybille Ockert wollen an möglichst vielen Gerichtsterminen teilnehmen. Zu allen können sie aufgrund der Entfernung nicht fahren, aber Grabowhöfes Bürgermeister hat seinen Urlaub so gelegt, dass er hin und wieder in Richtung Süden aufbrechen kann. Er interessiert sich zum einen für den Fall, weil er die Familie gut kennt und das Geschehen in den vergangenen Jahren verfolgt hat, aber auch, weil er als ehrenamtlicher Schöffe am Amtsgericht in Waren arbeitet.
Sybille Ockert freut sich unter anderem über die große Unterstützung aus ihrer Heimat. Über die von Enrico Malow, aber auch über Menschen, die sich nach dem Bericht auf „Wir sind Müritzer“ bei ihr gemeldet haben. „Das tut gut“, sagt die engagierte Grabowhöferin, und man nimmt ihr ab, dass sie von den wärmenden Worten, den kleinen Aufmerksamkeiten und guten Wünschen wirklich zerrt.
Hier geht’s zu unserem Bericht über den Fall Manfred Genditzki: https://www.wir-sind-mueritzer.de/allgemein/228248/
Foto oben: Sybille Ockert und Enrico Malow vor dem Justozzentrum in Münschen.
Foto im Text: Der Abend vor dem Prozessbeginn
Foto unten: Sybille Ockert und Enrico Malow mit Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen und Gerichtsreporter Hans Holzhaider.








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