
Wie Stadtpräsident Rüdiger Prehn im Gespräch mit „Wir sind Müritzer“ schilderte, ist einer der drei Störer schon vor Beginn der Veranstaltung mit dem Rad um den Gedenkstein und die Teilnehmer gefahren und habe auf den Gedenkstein gespuckt. Außerdem habe er geäußert, dass die niedergelegten Gebinde und Blumen Müll seien, den man sofort entsorgen müsse. Nach der Veranstaltung sei Prehn dann von einem der Männer geschubst worden, darüber hinaus habe man ihn am Verlassen des Parkplatzes hindern wollen. Schon wenig später seien die Gebinde entfernt oder zerstört worden. Die beiden anwesenden Polizisten, so Prehn, hätten zunächst weit weg gestanden und nicht eingegriffen. Auf seine Bitte seien sie dann aber näher gekommen, um die Störungen zu unterbinden.
Gestern nun trafen sich Polizei, Bürgermeister und Stadtpräsident und haben im Nachhinein eine positive Bilanz gezogen. Sowohl Norbert Möller als auch die Pressestelle der Polizei erklärten, dass es sich um ein konstruktives und wichtiges Gespräch gehandelt habe. Mit dem Ergebnis: Wir sind uns einig, dass wir an einem Strang ziehen und wollen in Zukunft noch besser in einen offenen und direkten Austausch miteinander gehen. Heißt, künftig soll es frühere Absprachen untereinander geben. Die Polizei habe zudem die Möglichkeit genutzt, polizeiliche Maßnahmen zu erläutern und um etwaige Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Mehrere demokratische Parteien haben inzwischen aufgerufen, am morgigen Volkstrauertag bei der Gedenkveranstaltung am Warener Kietz zu zeigen, dass rechte Gesinnungen und Gewalt hier an der Müritz keinen Millimeter Platz haben. Die Veranstaltung beginnt morgen um 11 Uhr am Ehrenmal für die im Krieg gefallenen Menschen.







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