Das erste Trabi-Treffen im Nordosten Deutschlands hat gestern viele Freunde des Zweitakters und von DDR-Oldtimern nach Quilow bei Anklam gelockt. Die Freunde der „Rennpappen“ kamen aus Röbel, Wittenberg aus Sachsen-Anhalt, aus dem Kreis Oberhavel in Brandenburg, aber auch aus Ueckermünde, der Region Rostock, Greifswald oder Wolgast in das trabi-verrückte Dorf.

Neben den Trabant 601, waren auch 600er, mehrere getunte Modelle und auch ein verlängerter Trabant-Jumbo zu sehen. Eine Trabi-Truppe hatte auf dem Dachgepäckträger auch einen Mini-Trabi als „Go-Car“ für die Kleinen mit. Außerdem waren die Typen Wartburg, Lada und ein SR 2 in Groß und Klein vertreten. Der einzige Trabi-Besitzer aus Röbel war mit seinem panama-grünen Gefährt Baujahr 1987 und 26 PS gekommen. Er bedauerte, dass sich an der Müritz bisher noch kein Trabi-Club zusammengefunden hat.
Unter den vielen Fans wurde von einer Jury auch ein Sieger gewählt: Das Auto, das technisch am besten in Schuss und gepflegt ist: Zum „To-Trabi 2022 wurde schließlich das auto von Alexander Barlach aus Wolgast gekürt: Ein Trabant 601, Baujahr 1987 mit original 26 PS und in „nachtblaumetallic“. Solch eine Farbe hatte es in der DDR-Zeit nicht gegeben. Die Trabi-Freunde aus Vorpommern sind nun optimistisch für Ende Mai: Zu Himmelfahrt soll es wieder ein großes DDR-Oldtimer-Treffen auf dem Flugplatz in Anklam geben.











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