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Trojanisches Pferd bereits komplett – Eröffnung am Sonnabend

14. Mai 2019

Es sieht schon recht komplett aus: Das neue „Trojanische Pferd“ am Schliemann-Museum in Ankershagen. Nach dem spektakulären Aufbau des mehr als drei Tonnen schweren Rohbaus mit zwei Kränen haben Arbeiter das Wahrzeichen aus der griechischen Sagenwelt inzwischen vollkommen mit Holz verkleidet. Bis auf die noch nicht freigegebene Rutsche wirkt das Areal um das Museum nun wieder wie aus einem Guss, eben wie vorher.
Das neue Trojanische Pferd soll am kommenden Sonnabend, 18. Mai, freigegeben werden. Feierlich.

Von 10 bis 14 Uhr gibt es am und im Museum zur Einweihung ein buntes Programm für Groß und Klein. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Die Pläne für den hölzernen Vorgängerbau hatte nach Angaben des Museums der inzwischen gestorbene Warener Bildhauer Walther Preik (1932-2018)  Mitte der 1990er Jahre erarbeitet. Nach diesen Plänen entstand jetzt auch das neue „Trojanische Pferd“, das aber aus Eichenholz gebaut wurde und deshalb bedeutend länger als der Nadelholz-Vorgänger halten soll.

Im Bauch des „Pferdes“ saßen in der Sage die griechischen Krieger. Der Held Achilles hatte das Pferd vor der Stadt stehen gelassen, weil die Griechen die antike Stadt wegen ihrer hohen Mauern nicht einnehmen konnten. Die Trojaner nahmen an, dass das „Holzpferd“ zurückgeblieben war, zogen es in ihre Stadt und schlossen die hohen Tore. Das war der Fehler, würde man später sagen. Die Krieger kletterten nachts aus dem „Pferd“, öffneten den Feinden die Tore von innen und Troja wurde gestürmt, geplündert und vernichtet. Bis der Archäologe Schliemann (1822-1890) es wiederentdeckte.

Das Museum, das an den wohl bekanntesten deutschen Archäologen und erfolgreichen Kaufmann Heinrich Schliemann erinnert, soll im Juni mit einer ganz neuen Ausstellung ebenfalls wieder öffnen. Den Film über Troja, mit Schauspieler Brad Pitt in der Rolle des Achilles, kann man im neuen Voß-Haus in Penzlin sehen.


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