
In Jarmen haben Feuerwehr und Polizei seit Samstag einen ähnlichen Fall zu klären. Dort brannte es nachts gegen 3 Uhr in einem Wohnhaus im Bungalowstil, das erst 2019 gebaut wurde. Nach dem Löschen des Feuers fanden Einsatzkräfte im Haus die Leichen zweier Menschen.
Nach den bisherigen Ermittlungen wird vermutet, dass es sich um den 60 Jahre alten Hausbesitzer und dessen ein Jahr jüngere Frau handelt. Nun wurde Obduktion angeordnet, um die Identitäten, die Brandumstände und die Todesursachen möglichst genau zu klären.
Ein Brandexperte hat die Ruine bereits in Augenschein genommen und Hinweise gefunden, dass es im Haus eine Manipulation an einer technischen Anlage – vermutlich für die Heizung – gegeben haben könnte. Unklar ist aber noch, ob einer der gefundenen Toten für die Manipulation verantwortlich war oder ob beide davon gewusst hatten und aus freiem Willen aus dem Leben scheiden wollten.
Nachbarn hatten nachts nur lautes Knallen gehört, Feuer gesehen und die Feuerwehr gerufen. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts der Brandstiftung mit Todesfolge, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein technischer Defekt wird ausgeschlossen. Weitere Details wolle man „aus ermittlungstaktischen Gründen“ aber noch nicht preisgeben.
Der Sachschaden wird auf etwa 250 000 Euro geschätzt.







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