
Nach einer Vorstellung der Klinik erzählten die Kinder zuerst von ihren Erfahrungen mit Krankenhäusern und dem Notdienst. Ein Schüler berichtete zum Beispiel: „Meine Oma hatte bei einem Besuch einen Schlaganfall und alle mussten schnell reagieren und der Notruf wurde gewählt.“
Wie wichtig die Einschätzung von Personen in Not ist und was zu tun ist, wenn eine Person nicht ansprechbar ist, das erklärten die Organisatorinnen des Projekttags, Jeannette Romer (Leiterin der Praxisanleiter), Antje Zädow (Hygienefachkraft) und Sarah Läser (Pflegefachfrau der Chirurgie und Praxisanleiterin). „Prüfen, Rufen, Drücken“ ist das Motto. „Zuerst sollte man prüfen, ob die Person noch reagiert und atmet. Dann muss der Rettungsdienst gerufen werden. Bis der Rettungsdienst da ist, sollte man mit der Reanimation starten“, sagteJeanette Romer. Wie das genau funktioniert, probierten die Kinder an speziellen Reanimationspuppen dann selbst aus.
Wie bekommt man Fremdkörper wieder aus dem Körper heraus?

Gegenseitiges Blutdruck-, Puls- und Temperaturmessen sowie Hörtests waren ebenfalls Teil des bunten Projekttags im Müritz-Klinikum.
Wie gefährlich Drogen sind und wie sie sich auf das Sehen auswirken, wurde den Kindern beim Besuch in der Klinik ebenfalls nahe gebracht. Ein Blick durch die Simulationsbrille zeigte den Mädchen und Jungen eindrucksvoll, wie eingeschränkt Reaktions- und Sehfähigkeit nach Rauschmittelkonsum sind.
Außerdem erlernten die Kinder die Händehygiene. Wer sich mit fluoreszierender Handseife die Hände gewaschen hatte, konnte unter dem UV-Gerät sehen, wie gut und gründlich das Händewaschen war.









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