Warens HNO-Station feiert 88. Geburtstag und ihr Chef seinen 60.

17. Februar 2019

88 Jahre HNO-Station im Warener Klinikum ist auf jeden Fall ein Grund, um einmal anzustoßen. Und es wurde gestern auch auf dieses Jubiläum angestoßen. Aber nicht nur das, denn der langjährige HNO-Chefarzt Prof. Dr. Detlef Kleemann hat vor wenigen Tagen seinen 60. Geburtstag gefeiert, und natürlich gab’s auch für ihn jede Menge Glückwünsche. Und eine Überraschung, denn mit Schwester Elfi (Foto oben links) und Schwester Helga waren zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des Chefarzt dabei, die maßgeblich und viele, viele Jahre zum guten Ruf der Warener HNO-Abteilung beigetragen haben. Sie wollten sich dieses Treffen auf keinen Fall entgehen lassen.

Auffällig: Die Hals-Nasen-Ohren-Abteilung des Krankenhauses auf dem Weinberg scheint für Beständigkeit zu stehen. Denn seit ihrer Gründung im Jahr 1931 ist Dr. Detlef Kleemann erst der dritte Chefarzt.

Gegründet wurde die HNO-Station durch den niedergelassenen Arzt Dr. Walter Schmidt. Nachdem die Station eine Hautptabteilung wurde, leitete Schmidt sie bis 1973. Es folgte Dr. Eckhart Tauscher, den viele in Waren auch als „Onkel Doktor Tauscher“ in Erinnerung haben. Nachdem sich Eckhart Tauscher in den Ruhestand verabschiedete, übernahm Dr. Detlef Kleemann das Zepter, und zwar 1996. Er ist also auch schon seit rund 22 Jahre Chef der Abteilung.

Aber nicht nur das. Dr. Kleemann hat als Ärztlicher Direktor auch Verantwortung für das gesamte Warener MediClin-Klinikum. Verantwortung, die er im Sinne der Mitarbeiter des Hauses unter anderem sehr ernst genommen hat, als es um die Privatisierung des Hauses ging. Damals, so berichten viele Beschäftigte noch heute, hat er sich vehement für die Interessen der Belegschaft und damit auch für das Klinikum engagiert. Auch, wenn er sich mit seinem Einsatz bei einigen – insbesondere Politikern – seinerzeit nicht unbedingt immer beliebt gemacht hat.

Die heutigen Mitarbeiter jedenfalls sind sich einig: „Gut, dass Dr. Kleemann noch einige Jahre bis zur Rente hat.“

Fotos: Jenny Beckert/MediClin Müritz-Klinikum


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