Zu Pfingsten wohl Chaos auf den Straßen und den Bahnhöfen

7. Juni 2019

Nicht genug damit, dass es auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern durch die Pfingsturlauber und vor allem die vielen Baustellen zu vielen Staus kommt, auch die Deutsche Bahn überrascht Urlauber und Einheimische: Denn Bahnfahrer zwischen Rostock und Berlin brauchen von morgen bis Montag viel Geduld: Ausgerechnet über die Pfingsttage sperrt die Deutsche Bahn eine Teilstrecke am Karower Kreuz (Berlin). Zwischen Fürstenberg und Löwenberg fährt nach Angaben der Bahn Schienenersatzverkehr. Die Fahrtzeit erhöht sich damit von etwa zweieinhalb Stunden auf rund vier Stunden.

Betroffen sind alle, die mit einer Regionalbahn von Rostock nach Berlin wollen und umgekehrt. „Zwischen den Bahnhöfen Fürstenberg und Löwenberg werden Busse eingesetzt. In den Bussen des Ersatzverkehrs ist die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich. Fahrräder hätten dabei jedoch Nachrang. Das Buspersonal entscheide im Einzelfall, ob diese mitgenommen werden.

Nicht betroffen vom Schienenersatzverkehr sind alle Reisenden, die am Wochenende mit einem Fernverkehrszug, wie dem IC, zwischen den beiden Städten unterwegs sind. Der Zug fahren eine Umleitungsstrecke. Aber: Dabei fallen mehrere Haltestellen aus. Die Fernverkehrszüge halten nicht planmäßig in Waren (Müritz), Neustrelitz Hauptbahnhof und Berlin-Gesundbrunnen. Aufgrund der Umleitung fahren sie zudem bis zu 30 Minuten später. Einige Bahnen wiederum starten bis zu 35 Minuten früher in Warnemünde.


2 Antworten zu “Zu Pfingsten wohl Chaos auf den Straßen und den Bahnhöfen”

  1. Krohn sagt:

    Bezüglich „…Ausgerechnet über die Pfingsttage…“ sei angemerkt: Eine Sperrung über Pfinsten ist nicht nur eine folgerichtige Entscheidung vergangener Jahre, sondern auch mal eine Entscheidung im Sinne der zahlreichen Berlin-Pendler. Natürlich ist eine Sperrung auch für den Urlaubsverkehr nicht angenehm. Dies 1x auf der Hinfahrt und 1x auf der Rückfahrt erdulden zu müssen, ist aber immer noch weit angenehmer, als dies tagtäglich als Pendler zu müssen. Da wäre das Chaos zudem weitaus größer! MeckPom lebt nicht nur von Touristen, sondern auch von den Menschen, die trotz gravierender wirtschaftlicher Schwachstellen unserer Region ihren Wohnsitz aus Heimatliebe nicht verlassen und stattdessen Zeit, Kraft und Nerven in den Pendlerzügen lassen und bspw. täglich nach Berlin und zurück pendeln. Wer denkt mal an diese Mitmenschen?

  2. WRN sagt:

    Den Worten von Hr. Krohn ist nichts hinzuzufügen👍👍👍.

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