
Als wären die Schläge noch nicht genug, wurde die 33-Jährige danach noch angezündet, haben die Ermittlungen ergeben. Der Fall wurde danach öffentlich, weil Nachbarn aufgepasst haben. Die Leute in dem Haus bekamen den lautstarken Streit mit. Nach dem Brandlegen soll der Tatverdächtige geflohen sein. Er hat sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Die Bewohner des Hauses alarmierten die Feuerwehr und holten das Kleinkind aus der Wohnung. Die Feuerwehrleute fanden dann die beiden schwer verletzten Frauen. Damit begannen die Ermittlungen. Diese führten noch in der Nacht in Richtung Rostock. Dort gingen Spezialkräfte der Polizei in die Wohnung des Verdächtigen, der sich ohne Widerstand mitnehmen ließ.
Wegen der Schwere der Taten hat die Staatsanwaltschaft jetzt Haftbefehl für den 56-Jährigen beantragt. Ihm wird versuchter Mord und – wegen des Feuers – auch schwere Körperverletzung vorgeworfen. Zum genauen Motiv äußerte sich die Staatsanwaltschaft noch nicht.
Landesinnenminister Torsten Renz (CDU), oberster Dienstherr der Polizei, zeigte sich fassungslos über den Vorfall. Die Großmutter und das Kleinkind kamen in das Neubrandenburger Klinikum. Die 33-jährige Frau wurde in die auf Brandverletzungen spezialisierte Klinik nach Berlin-Marzahn gebracht. Das Gute: Sie soll nicht in Lebensgefahr schweben, wie es hieß.
Foto: Felix Gadewolz







Verabscheuungswürdig. Aber im Bau wird bestimmt gut für den Täter gesorgt, die „Brüder“ freuen sich sicher über Abwechslung.