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Bald kein Schulgeld mehr in Waren?

20. September 2017

Fast 700 000 Euro mehr als eingeplant wird die Stadt Waren wahrscheinlich in diesem Jahr an Gewerbesteuer einnehmen. FDP-Mann Toralf Schnur möchte, dass dieses Geld den Einwohnern zugute kommt. Er stellt den Antrag, die Schulkosten in Höhe von 30 Euro, die Eltern in der Stadt derzeit bezahlen müssen, abzuschaffen.  Über seinen Antrag wird Anfang Oktober in der Stadtvertretersitzung abgestimmt.

Das Schulgeld zahlen Eltern für Gegenstände und Materialien, die im Unterricht gebraucht werden. In der Stadt Waren betragen diese Schulkosten seit rund 20 Jahren 30 Euro im Jahr.

„Wenn wir auf dieses Geld verzichten, entlasten wir zum einen die Familien mit Kindern um etwa 38 000 Euro im Jahr und bauen zum anderen auch gleich Bürokratie ab. Denn für dieses Geld müssen im Jahr um die 3200 Bescheide herausgeschickt werden“, sagte Toralf Schnur. Außerdem sei es seiner Meinung wichtig, endlich mal ein Signal zu setzen und den Einwohnern auch etwas zurückzugeben.


7 Antworten zu “Bald kein Schulgeld mehr in Waren?”

  1. w sagt:

    Alle Achtung Toralf Schnur,

    direkt vor den Wahlen setzen Sie sich dafür ein, dass der FDP-Slogan „Schulranzen verändern die Welt, nicht Aktenkoffer“ keine leere Phrase bleibt. Bis zu diesem Spruch erlebte man Ihre Partei eher als die der Schlips+Aktenkofferträger. Späte Einsicht ist besser als keine. Leider ist die Zeit zu kurz bis zu den Bundestagswahlen, als dass man Reaktionen der anderen Parteien, die ihre Meinung aus christlichen, sozialen, deutschtümlich reaktionären oder was weiß ich für Gründen teilen müssten, rechnen kann. Sei´s drum, es geht sowieso um Kommunales. Bleiben Sie und wir also dran.

    Grüße auch von unserem Freund, dem https://mueritzwaran.jimdo.com/

    • Toralf Schnur sagt:

      Ich gehe davon aus, dass die Vernunft siegen wird und die Mandatsträger der Stadt ggf. umdenken. In der Vergangenheit wurde lediglich in eine Richtung diskutiert, nämlich Mehreinnahmen rechtfertigen Mehrausgaben. Ich habe diesen konkreten Vorschlag jetzt gemacht, um diesen ewigen Kreislauf aufzuhebeln. Auch wenn es vielleicht niemand glaubt, aber ich konnte für den zeitlichen Zusammenhang zur Bundestagswahl nichts, da die Frist zur Abgabe der Anträge an die Stadtvertretung am 19. September ablief. 🙂

  2. Bronco B. sagt:

    Gut so, und der Rest als Anzahlung für die neue Schwimmhalle

  3. Peggy Wendt sagt:

    Den Vorschlag befürworte ich!
    Es sind aber erst seit diesem Jahr 30 € Grenzbetrag zu zahlen, vorher waren es 25 € für das Schuljahr.

  4. Mario sagt:

    Und wie wäre es zudem mit einer Anhebung des kommunalen Anteils zu den KITA-Gebühren?

  5. Ich sagt:

    Die 30 eur jährlich fallen bei dem was Eltern alles für Ihre Kinder zahlen müssen nicht auf. Wie wäre es mit freien kita Plätzen oder freies essen für kita und schule? Das würde die Eltern entlassen.

  6. Karin sagt:

    Bei diesem Thema sollte es auf die Möglichkeit ankommen für alle Kinder die gleichen Bildungsmöglichkeiten zu schaffen. Wer heute mehrere Kinder hat die auch noch mit Intelligenz und Ehrgeiz gesegnet sind, hat oftmals nicht die Möglichkeit das Studium,Unterkunft u.s.w. zu bezahlen. Ich bin zwar schon Rentner aber eine Idee habe ich. Das Kindergeld abschaffen und dafür alle Kitas frei,kein Schulgeld beim Studium die Internate frei, Mensaessen frei u.s.w. Dann kann es möglich werden das alle Kinder die gleichen Bildungsschanchen haben.

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