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Ein Lager, 1000 Erinnerungen

17. September 2017

Ein Bericht der Warener Wanderfalken: Wenn man mit vollbepacktem Rucksack, inklusive Schlafsack und Isomatte, frischgeputzten Wanderschuhen, Halstuch und grauer Kluft am Bahnhof steht, dann ist es wieder so weit: ein Pfadfinderlager beginnt.  In diesem Fall das Bundeslager Weitblick 2017 des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP): Wir, die Warener Wanderfalken waren auch dabei.

Zwei Tage vor Beginn des Lagers trafen wir uns mit Pfadfindern aus Israel in Berlin und lernten uns besser kennen. Gemeinsam mit ihnen fuhren wir dann weiter zum Bundeslager nach Wittenberg.
Dort beschäftigten wir uns zusammen mit ca. 4000 weiteren Pfadfindern, welche nicht nur aus Deutschland kamen, sondern aus aller Welt ihren Weg nach Wittenberg gefunden haben, mit dem Thema Reformation.

Wir erkundeten die Stadt, in der Luther vor 500 Jahren die christliche Kirche reformierte, und dachten nach, was in 5000 Jahren in der Zukunft alles anders sein könnte.
Für die meisten aber stellte der Lageralltag mindestens genauso viel Abenteuer da, d.h. Leben in einer Stadt aus Zelten, selbstverständlich mit Krankenhaus, Post, Cafés und Informationszentren.
Beim Singen am Lagerfeuer in der großen Runde oder beim Anstehen vor den Duschen, knüpfte man fast von selbst neue Kontakte.

Mit der Zeit wurden aus den anfangs fremden Israelis Freunde. Die Schweigeminute bei einer Außenstelle des Konzentrationslagers Sachsenhausen ist ein Moment, an den wir uns alle noch lange erinnern werden.
Dazu kamen interessante Workshops, heitere Abende und wunderschöne Sonnenuntergänge.
Somit ist die Aussage bewiesen: Ein Lager, 1000 Erinnerungen.

PS: Wer ebenfalls das Pfadfinden entdecken möchte, kann sich jederzeit bei uns melden. http://stgeorgen-waren.de/pfadfinder/

 


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