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Hütter Fußball-Mädchen wollen für eine Überraschung sorgen

6. März 2017

Eigentlich ist diese Partie ein vorgezogenes Finale. Mit den D-Juniorinnen des SFV Nossentiner Hütte und den gleichaltrigen Mädchen des 1. FC Neubrandenburg treffen morgen um 17 Uhr in Nossentiner Hütte die beiden besten Mannschaften des Landes ihrer Altersklasse im Halbfinale des Landespokales aufeinander. Somit trifft der Vize-Landesmeister der letzten und Tabellenführer der aktuellen Saison auf den Landesmeister und Landespokalsieger des Vorjahres, der in dieser Saison nur knapp hinter Hütte auf dem 2. Platz liegt.

„Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei den Gästen. Wir haben aber in der vergangenen Spielzeit mit der Vize-Meisterschaft ein dickes Achtungszeichen gesetzt, das wir mit tollen Auftritten in der laufenden Saison mehr als bestätigt haben. Neubrandenburg wird uns also nicht unterschätzen und voll motiviert in dieses Spiel gehen. Außerdem wissen sie aus der jüngsten Vergangenheit nur zu gut, wozu wir mit zahlreichen Zuschauern im Rücken fähig sind“, hofft Trainer Henning Muske auf ein spannendes Spiel.

Warum es so schwer gegen die Gegnerinnen aus der Vier-Tore-Stadt ist, verdeutlicht der Trainer, indem er die Möglichkeiten der Neubrandenburgerinnen aufzeigt. „Die Mädchenabteilung des 1. FC Neubrandenburg arbeitet sehr eng mit dem Neubrandenburger Sportgymnasium zusammen. So können die Mädchen sogar zweimal am Tag trainieren. Durch das dazugehörige Internat können zudem frühzeitig Talente nach Neubrandenburg geholt und gefördert werden“, erklärt Henning Muske.

Neubrandenburg hat sich somit im Mädchenfußball als der Ausbildungs- und Leistungsstützpunkt in Mecklenburg-Vorpommern etabliert. Das ist sicherlich auch der Hauptgrund, weshalb viele Mädchen, deren Heimatverein über keine eigene Mädchenmannschaft verfügt, über das Zweitspielrecht für Neubrandenburg auflaufen. So kommt es, dass in den Reihen der Neubrandenburgerinnen nicht nur viele Spielerinnen aus den verschiedensten Regionen des Landes, sondern auch gleichzeitig fast ausschließlich Landesauswahlspielerinnen auflaufen.
„Wir hingegen haben gerade so elf Mädchen zusammen, von denen fünf noch bei den E-Juniorinnen spielen müssten“, stellt er die Möglichkeiten des Gastgebers gegenüber.

Für den Trainer macht aber gerade der starke Gegner auch den Reiz dieses Pokalduells aus. „Wenn man Fußball spielt, will man sich auch mit den Besten messen und um Pokalsieger zu werden, muss man ja ohnehin jedes Spiel gewinnen“, fügt er eher augenzwinkernd als ernstgemeint hinzu.


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