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Kleine Schwimmer sagen der Klinker Halle adieu

18. Dezember 2014

Aus, Schluss und vorbei: Mit einer großen Schwimmparty  haben sich die kleinen Schwimmer des MSC und ihre Trainer gestern Abend von der Klinker Halle verabschiedet. Es war nicht nur ihr letztes Training in diesem Jahr, sondern das letzte überhaupt in Klink, da das Müritz Hotel, zu dem die Halle gehört, bekanntlich Anfang Januar schließt. Eine Alternative für den Verein ist noch nicht gefunden.
Auch Hotelchefin Barbara Janka-Pontzen verabschiedete sich von den Mädchen und Jungen, das Trainerteam bedankte sich bei ihr für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Für die Kinder gab’s zum Abschied eine süße Überraschungstüte und ein besticktes Handtuch als Erinnerung an die Zeit im Schwimmverein.


2 Antworten zu “Kleine Schwimmer sagen der Klinker Halle adieu”

  1. Silke Ibanez sagt:

    Es ist schon ein Trauerspiel, wenn man diese Fotos sieht. Seit ca. 5 Monaten steht fest, dass es im Müritz-Hotel nicht weitergeht, aber eine konstruktive Lösung des Problems ist nicht einmal in Sicht. Gerade in Mecklenburg-Vorpommern müsste man doch sehr darauf bedacht sein, den Kindern und Jugendlichen soviel wie möglich sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, vorallem Sport, anbieten zu können. Und eine Wassersportregion ohne Schwimmbad (von der Therme in Röbel abgesehen, die man wahrscheinlich aufgrund des stolzen Eintrittspreises nicht einfach mal nur so zum Schwimmen besucht) wirkt schon ziemlich grotesk. Der Bau eines Schwimmbades ist sehr teuer, das ist jedem klar, wie am Beispiel des Schulschwimmzentrums in Schwarzenberg/Sachsen zu sehen ist (Nordkurier 24.11.14). Aber „nichts ist unmöglich“.
    Hat man auch schon nur einen Gedanken daran verschwendet, die Unternehmens-Gruppe Avila als Eigentümer des Müritz-Hotels zu kontaktieren und angeboten sich als Stadt Waren an den umfangreichen Baumaßnahmen, welche in der Schwimmhalle in Klink nötig wären, zu beteiligen? Wenn das Hotel „nur“ umgebaut und nicht abgerissen würde, wäre die Schwimmhalle vielleicht zu erhalten. Wir haben in Chemnitz drei Schwimmhallen dieser Art, fast zeitgleich zu der Halle in Klink gebaut. Sie wurden alle mehr oder weniger modernisiert, erneuert und sind immer gut besucht. Sollte dies denn in nur einer Schwimmhalle in der Müritzregion nicht möglich sein?
    Ganz abgesehen davon, dass wertvolle Arbeitsplätze erhalten blieben. Ich hoffe ganz sehr, dass sich bald eine akzeptable Lösung findet.

  2. MAK sagt:

    Auch ich sage der Schwimmhalle Adieu und schicke einen letzten Gruß.
    Bilder kommen in mir hoch wie zum Beispiel von Bananen, die dort drin vor 30 Jahren wuchsen und von allen bestaunt wurden.
    Oder die Schmerzen von Muskelkrämpfen von den vielen Trainings-Strecken für den Tauchsport.
    Oder meine Schwester, die sich mit ihren 6 Jahren und ihren feuchten Zöpfchen empört beschwerte, dass sie vom Bademeister zu 20 Uhr aus dem Wasser raus und nach Hause geschickt wurde.
    Oder die Attraktion der Schwimmhalle an sich für Gäste der Region. Wie oft sind wir daran vorbei spaziert und haben uns die Nasen an den Scheiben platt gedrückt! Besonders eindrucksvoll, wenn es draußen schneite und stürmte!!

    Ein letzter Dank ans Müritz-Hotel für das Aufrechterhalten des Badebetriebes. Ich weiß, dass die Schwimmhalle die meisten Betriebskosten verursachte.
    Ein letzter Dank an die Bademeister, die Heizer, die Gärtner, die Putzfrauen, die Einlass-Damen….

    Wenn ich an die heutigen Kinder in Waren denke, zum Beispiel die von den süßen Baby-Bildern, die diese Erfahrungen wahrscheinlich NICHT machen werden, weil die Stadtväter es NICHT gebacken bekommen, werde ich sehr traurig.

    In diesem Sinne: ein letzter Gruß!!

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