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Lymphdrüsenkrebs zwingt Landeschef zur Aufgabe

30. Mai 2017

Und hier die offizielle Presseerklärung zum Rücktritt von Ministerpräsident Erwin Sellering: „Bei mir ist vor einigen Tagen völlig überraschend eine Lymphdrüsen-Krebserkrankung festgestellt worden, die umgehend eine massive Therapie erfordert.
Ich werde deshalb nicht mehr in der Lage sein, das Amt des Ministerpräsidenten so auszufüllen, wie das objektiv notwendig ist und meinem Anspruch an mich selbst entspricht.
Nach fast neun Jahren als Ministerpräsident scheide ich mit großer Dankbarkeit aus diesem Amt, das es mir ermöglicht hat, einen Beitrag für eine gute Zukunft unseres Landes zu leisten. Das Land hat an Wirtschaftskraft gewonnen. Die Arbeitslosigkeit ist spürbar zurückgegangen. Wir haben wichtige Verbesserungen für Familien und Kinder erzielt. Und wir haben es geschafft, die Verschuldung des Landes abzubauen.
Mir persönlich war immer sehr wichtig, für mehr Respekt vor ostdeutschen Lebensleistungen einzutreten. Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen im Land, die mit großem Einsatz so positiv daran mitgewirkt haben, dass sich unser schönes Mecklenburg-Vorpommern so gut entwickelt hat. Wir können alle zusammen sehr stolz auf das sein, was wir gemeinsam erreicht haben.
Die Medien bitte ich, den weiteren Krankheitsverlauf als Privatsache zu respektieren und von Anfragen abzusehen.“

Als Nachfolgerin ist bereits Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig ins Gespräch gebracht worden.

Foto: Staatskanzlei


Eine Antwort zu “Lymphdrüsenkrebs zwingt Landeschef zur Aufgabe”

  1. w sagt:

    Beste Wünsche zur Genesung Erwin Sellering!
    Das las ich nirgends. Lymphknotenkrebs. Klingt nicht lustig, auch wenn die Heilungschancen eher gut stehen sollen. Ich will nicht weiter dazu herumsabbeln. Merkwürdig, dass mit hunderten mehr oder minder sinnvollen Kommentaren das Netzwerk „Wir sind Müritzer“ auf Leute eingeschlägt, die es vermeintlich verdienen. Aber jemandem, der sich bescheiden und zielstrebig Jahrzehnte um unser Land bemüht hat und dabei immer eine gute Figur machte, für den kein einziges Wort, dass ihm Kraft spenden könnte. Also tue ich es: Viel Mut, bitte verzweifeln Sie nicht, Herr Sellering, ich denke an Sie!

    Dass Ihnen Manuela Schwesig nachfolgt und ihre Karriere in Berlin an den Nagel hängt, erleichtert mich etwas. Das tut sicher auch Ihnen gut. Ob der blamable, warum auch immer, stets oben schwimmende Lorenz Caffier zögern würde, das Land als Seines zu reklamieren? In Manuela Schwesig sehe ich eine Politikerin, die nicht immer meine Meinung teilt, aber einen langen Atem hat, zuhört und klare Kante zeigt, zum Beispiel gegen dumpf rechts oder gegenüber laufend unanständiger Politik der Unionsleute dem kleinen Mann gegenüber. Da können weder der oben genannter Lorenz Caffier, unser Bürgermeister Möller noch die blonde Nadine Julitz, von der seit ihrer Wahl nichts mehr zu hören ist, mithalten.

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