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Müritzer Kinder profitieren von beliebter Weihnachtslotterie

22. Februar 2017

Gestern haben wir von einer Hauptgewinnerin der großen Weihnachtslotterie der Rotarier und Lions berichtet, doch es gab noch viel mehr Gewinner. Denn den Gesamterlös der Lotterie haben die Veranstalter nicht für sich behalten, sondern gespendet. Über die „Finanzspritzen“ konnte sich gleich mehrere Vereine und Einrichtungen der Müritz-Region freuen. Und mit ihnen vor allem viele Kinder und Jugendliche.

Ein richtig großer „Batzen“, nämlich 9000 Euro geht an den Jugendtreff auf dem Papenberg, der gegenwärtig noch gebaut wird und Ende März eröffnen soll. Der Club kann bekanntlich nur entstehen, weil Warens Ehrenbürger Jost Reinhold nicht nur Geld für das „JOO“, sondern auch für den Club im Wohngebiet Papenberg gegeben hat.

Über jeweils 2500 Euro freuen sich der Förderverein des Schulcampus Röbel und der Schulförderverein der Grundschule Röbel. Außerdem hat die Elterninitiative, die sich für den Spielplatz am Volksfestplatz Malchow engagiert, Geld bekommen. Und die Initiatoren des „Kids Camps“, in dem auch Kinder der Region unbeschwerte Urlaubstage verbringen können.

Auch in diesem Jahr, so kündigte Lions-Präsident Ole Steindorf-Sabath an, wird es die beliebte Lotterie wieder geben. Wieder mit 5000 Kalendern, aber mit ein paar Änderungen. Denn – auch das wurde nicht verschwiegen – bei der vergangenen Lotterie hat es ein paar „Pannen“ gegeben. Einerseits verständlich, denn die Lotterie wird von vielen Ehrenamtlichen gestemmt, aber andererseits auch ärgerlich, denn wer freut sich schon, wenn nicht alles so klappt wie es soll. „Für uns hat die Vorbereitung auf die neue Lotterie schon wieder begonnen, obwohl wir noch nicht einmal Ostern haben. Und wir lernen natürlich aus den Fehlern“, so Ole Steindorf-Sabath.

Foto unten: Sie haben sich über die Spende aus der Weihnachtslotterie riesig gefreut.

 

 


3 Antworten zu “Müritzer Kinder profitieren von beliebter Weihnachtslotterie”

  1. Maik Waren sagt:

    Sehe ich das richtig – die Elite-Clubs hauen 9000 Euro in eine Einrichtung der Stadt. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich keinen Kalender gekauft. Ich dachte, damit werden nur Vereine gefördert, die natürlich jeden Cent brauchen, und keine Stadtverwaltung, die ihr Geld an anderer Stelle rausschmeißt. Die Stadt hat schon den Jugendclub von Jost Reinhold geschenkt bekommen und jetzt bezahlen die Kalender-Käufer die Ausstattung. Das kann doch nicht Sinn und Zweck einer angeblich gemeinnützigen Lotterie sein. Ganz klar Daumen runter für diese Spenden-Entscheidung! Ich werde keinen Kalender mehr kaufen.

  2. Bernhard Voß sagt:

    Kinder- und Jugendarbeit ist für die Lions und Rotarier ein ganz wichtiger Eckstein ihrer Aktivitäten und sie fördern deren Entwicklung in unzähligen Projekten.
    Unter diesem Gesichtspunkt ist dieses Spendenziel uneingeschränkt richtig, ganz gleich, ob es einer Einrichtung zu Gute kommt, die die Stadt betreibt oder eine andere Trägerschaft (z. B. Kirchen).
    Beide Daumen hoch und nochmals vielen Dank beiden Service-Clubs für ihr freiwilliges und ehrenamtliches Engagement!

    • Maik Waren sagt:

      Ich habe nicht das Ehrenamt und das Engagement der Clubs kritisiert, sondern das Spendenziel. Die Stadt zieht sich seit Jahren immer mehr aus der Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen. Durch solche Spenden wird das noch unterstützt. Es gibt viele kleine Vereine, die sehr knapsen müssen. Die hätten es eher verdient gehabt.

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