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Nach Knochenfund in Rheinsberg: Tote ist nicht Gerda Wiese

3. Mai 2017

Für eine Familie aus Berlin ist es nun traurige Gewissheit. Bei den Mitte März gefundenen Knochen, handelt sich um die sterblichen Überreste der vermissten Rita Frodien. Die Angehörigen der vermissten Gerda Wiese müssen nun weiter mit der Ungewissheit leben. Gerda Wiese verließ Anfang Dezember 2015 ihr Haus in Priborn und ist seitdem spurlos verschwunden. Mehrere Hundertschaften suchten wochenlang nach der Vermissten.

Bereits am 12.03.17 wurden durch einen Spaziergänger im Uferbereich des Böbereckensees bei Rheinsberg Knochenteile gefunden. Diese wurden im Landesinstitut für Rechtsmedizin in Potsdam untersucht. Da im Bereich Rheinsberg zu einem Vermisstenfall aus dem Jahr 2013 ermittelt wird, wurde dieser Fall mit in Betracht gezogen.

Es handelt sich um Rita Frodien (Geburtsjahr 1935), die seit dem 07.09.2013 vermisst wird. Hierzu wurde eine DNA-Probe ihres Sohnes mit dem DNA-fähigen Material des gefundenen Knochens verglichen. Die Rechtsmediziner stellten Übereinstimmungen fest, so dass die aufgefundenen Knochen eindeutig der vermissten Rita Frodien zugeordnet werden können.

Ein endgültiger Totenschein kann jedoch nicht ausgestellt werden, da es sich beim Fund lediglich um den Unterschenkelknochen und den Fuß handelt. Dies genügt nicht, um den Tod der vermissten Rita Frodien zu
bescheinigen. Aus diesem Grund wird das Todesermittlungsverfahren weitergeführt und der Vermisstenstatus bleibt erhalten. Die Angehörigen der Vermissten wurden über die weitere Verfahrensweise informiert.

Text und Fotos: Nonstopnews Müritz


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