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Neonazis marschieren durch Waren

13. Februar 2014

Wir wollten es eigentlich ignorieren, haben aber in den vergangenen Stunden so viele Mails und Nachrichten bekommen, wie lange nicht: Ja, es gab heute Abend in Waren einen NPD-Aufmarsch. Und ja, er war sogar genehmigt.
Allerdings sehr kurzfristig.Die Neonazis um die Warener Stadtvertreterin Doris Zutt wollten auf ihre Art und Weise an die Bombardierung Dresdens im Jahr 1945 erinnern und haben ihre Anhänger sehr kurzfristig motiviert, sich anzuschließen. Einige kamen sogar aus anderen Bundesländern, andere haben versucht, auch die sozialen Netzwerke zu nutzen, um noch mehr Mitstreiter zu finden. Wir haben einen Aufruf der Nazis zu diesem Marsch, der auf „Wir sind Müritzer“ platziert wurde, umgehend gelöscht und sind dafür auch sofort arg beschimpft worden.
Nach Auskunft der Polizei, die mit einem Großaufgebot vor Ort war, ist alles ohne Vorkommnisse abgegangen.Insofern betrachten wir dieses Thema für uns als erledigt und verzichten auch sehr gerne auf die Veröffentlichung von Fotos, die uns zur Verfügung gestellt wurden.


3 Antworten zu “Neonazis marschieren durch Waren”

  1. Monika Vibrans sagt:

    Das zeigt doch mal Haltung! Sehr gut gemacht. Es ist immer wieder unfassbar, auf welche Tricks die Neonazis verfallen, um ihr krankes Geschichts- und Weltbild zu propagieren.

  2. Guido Paetz sagt:

    Man sollte sich einfach mal fragen, warum solche – sogenannten Aufmärsche – überhaupt stattfinden.
    Man mag über politische Ansichten, auch über extreme, denken wie man will.
    Aber ich finde es schon sehr traurig, dass unter anderem die Bombardierung Dresdens und die Kriegsverbrechen der Alliierten komplett tot geschwiegen werden. Auch das gehört zur Wahrheit und unserer deutschen Geschichte !

    Mit besten Grüßen Guido Paetz

  3. Antje Schröder sagt:

    Was ist daran so verwerflich, an die mindestens 500 000 ermordeten Dresdner und Deutscher zu Gedenken? Der Staat tut es ja nicht und glänzt noch mit falschen Zahlen. Es ist an der Zeit, die wahre Geschichte über den Krieg zu veröffentlichen und nicht der 60ig jährigen Lügenpropaganda zu glauben. Und nein, ich bin kein „Rechter“ oder „Linker“, sondern nur Deutscher, oder darf ich das im eigenen Land auch schon nicht mehr sagen? Journalismus heißt auch zu hinterfragen und nicht nur nachzuplappern und zu zensieren. Wer hat denn die Bombardierungen der Deutschen Städte befohlen, nicht nur Dresden? Wer hat denn die NPD gegründet? Informiert euch und hört auf euch wie Babys zu benehmen und zu jammern. „Sagt der Bänker zum Politiker, halt du sie dumm, ich halt sie arm“. Schönen Tag noch.

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