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Neue musikalische Attraktion: Orgel in Konzertkirche Neubrandenburg eingeweiht

15. Juli 2017

Die Mecklenburgische Seenplatte ist um eine Attraktion reicher: Mit einem gefeierten Konzert ist in dieser Woche nach gut zwei Jahren Bauzeit die neue Orgel in der Neubrandenburger Konzertkirche eingeweiht worden. Fast 1000 Gäste klatschen stehend Beifall, nachdem die Lettin Iveta Apkalna und die Philharmonie unter Leitung der Estin Anu Tali das sechste und letzte Musikstück gespielt hatten.

Die Gäste schätzen besonders den neuen Raumklang und die große Resonanz, die die Orgel der Konzertkirche verleiht. Mit 2852 Pfeifen und 70 Registern ist das Instrument sogar etwas größer als die Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie. Und wie es sich gehört: Es ging auch etwas schief bei der öffentlichen Premiere.

Ausgerechnet beim bekanntesten Orgelstück, einer Fuge von Bach, brach Apkalna kurz nach Beginn ab. „Ich muss mal kurz mit den Orgelbauern reden“, sagte sie und ging. Fünf Minuten später ging es richtig weiter. Später stellte sich heraus: Oben an der Orgel hatte jemand die Register verstellt. Dabei sei sie 25 Minuten vorher noch oben gewesen, sagte die Lettin, die von einem Fern-Spieltisch aus spielte. Wer die Register verstellt hatte, blieb unklar. Man wolle das aber als gutes Omen nehmen, hieß es.

Am 23. Juli kommt der Entertainer Frank Elstner und moderiert eine Veranstaltung, bei der Organisten gesucht werden. Jeder, der will, soll mittags künftig kostenlos die Orgel bei kleinen Mittagskonzerten hören dürfen. Das Instrument kostete rund zwei Millionen Euro und wurde von einem Unternehmer der Stadt geschenkt.


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