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Polizei muss bei Stadtvertretersitzung eingreifen

16. Oktober 2014

Polizeieinsatz gestern Abend bei der Stadtvertretersitzung in Waren: Als der Antrag des FDP-Mannes Toralf Schnur zum Thema „Prostitution in Waren“ an der Reihe war, entrollten Zuschauer ein Transparent mit der Aufschrift „Kein Puff für Waren“. Trotz Aufforderung des Stadtpräsidenten verließen sie den Saal nicht, sondern gingen erst, als sie von der Polizei dazu aufgefordert wurden.
Bei den Demonstranten handelte es sich offenbar um Begleiter der NPD-Stadtvertreterin Doris Zutt.
Pikant: Zutt hatte sich zuvor für die Wahl des zweiten stellvertretenden Stadtpräsidenten selbst aufgestellt und erhielt in geheimer Wahl drei Stimmen – also zwei aus den Reihen der anderen Parteien.

Den Antrag in Sachen Prostitution hat Schnur übrigens zurückgezogen: Er meinte, missverstanden worden zu sein, denn es gehe ihm wahrlich nicht um die Einrichtung eines Bordells, sondern um den Schutz der illegal beschäftigten Prostituierten.


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