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Pribornerin Stefanie Mantey diesmal viertbeste Melkerin im Land

16. März 2018

Mit der Titelverteidigung hat es nicht geklappt, aber die Ehre der Melker von der Müritz hat Stefanie Mantey (unsere Fotos) wieder verteidigt. Bei den Landesmelkmeisterschaften in Plauerhagen und Güstrow hat die Frau aus Priborn diesmal den vierten Platz belegt – unter den 10 Landesbesten in der Altersklasse über 25 Jahren.
Das sagte ein Sprecher des Landeskontrollverbandes für Leistungs- und Qualitätsprüfung gegenüber „Wir sind Müritzer“.

„Schön ist es immer, viele Bekannte zu sehen und auch mal andere Betriebe“, sagte die Frau vom Agrarbetrieb in Priborn auf die Frage, warum sie teilnimmt.

Eine besondere Herausforderung war es für Mantey, diesmal als Erste zusammen mit dem jungen Oliver Klühs im Melkkarussell in Plauerhagen zu starten. Viele der je acht Kühe scheuten etwas und versuchten, die Melker ein bisschen zu treten, wenn diese das Euter erst „anmelkten“ und dann abwischten. „Aber wenn man sein Handwerk beherrscht, können einen auch die schlimmsten Kühe nicht erschüttern“, lautet ihre Maxime.

Diesmal gab es von der Jury als Viertbeste 121 Punkte. Vor zwei Jahre hatte die Pribornerin noch in ihrer Klasse gesiegt. Am Donnerstag gewann Simone Woltersmann von der Beggerower Gutsfrucht GmbH mit 149 Punkten, vor Swantje Ewert (Samtens) mit 145 und Nico Frahm (Groß Grenz) mit 130 Punkten.

Bei der Gruppe 16 bis 24 Jahre, für die es auch einen Bundeswettbewerb gibt, siegte mit 132 von 160 möglichen Punkten Alexander Läritz aus Steinhagen bei Bützow. Klühs, der zusammen mit der Pribornerin zu Beginn im Melkkarussell stand, wurde Dritter in seiner Altersklasse und fährt nun auch zum Bundeswettbewerb im April.

Am Rande des Wettbewerbs wurde zudem bekannt, dass dringend gute Melker gesucht werden. Man sollte aber ein Faible für Tiere mitbringen. Denn Kühe sind sehr sensibel, sagten mehrere Starter. Und Melker haben meist Sieben-Tage-Arbeitswochen und dann erst frei. Aber wenn die Kälber kommen, vergisst man viele Strapazen.


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