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Röbeler probieren im August den „Kleinen Stadtverkehr“

23. Juni 2017

Röbels Stadtvertreter haben für die Erhöhung der Kurtaxe um die sogenannte Mobilitätspauschale in Höhe von 50 Cent bereits ihr Okay gegeben – mit einem entscheidenen Unterschied zu Waren. Die Röbeler machen gleichzeitig auch für Einheimische ein konkretes, sehr attraktives Angebot: Von den 50 Cent, die pro Gast und Tag mehr in die Kasse kommen, nutzen die Röbeler 10 Cent für ein beachtenswertes Projekt: Den sogenannten „Kleinen Stadtverkehr“.  Für nur einen Euro können Röbeler und Gäste den Stadtverkehr auf einer ganz bestimmten Route nutzen. Im August wird ausprobiert, wie dieses Angebot ankommt.

„In enger Zusammenarbeit mit der pvm (Personenverkehr GmbH Müritz) schaffen wir eine feste Route mit geregelten Abfahrtszeiten von Montag bis Sonntag, die es unseren Bürgern sowie den zahlreichen Touristen unserer Stadt ermöglicht, die ausgedehnte  Strecke von Marienfelde (Schloss) bis zum Busbahnhof bzw. der MüritzTherme mit einem Kleinbus (22 Sitz- und 8-11 Stehplätze) zurückzulegen. Der Fahrpreis wird pro Person und pro Fahrt bei einem Euro liegen, unabhängig davon, wie viele Stationen zurückgelegt werden“, erklärte Bürgermeister Andreas Sprick das Projekt.

Neben einigen weiteren vorbereitenden Arbeiten soll dafür auch eine neue Haltestelle auf dem Marktplatz geschaffen werden. „So wird unsere Innenstadt für viele Einwohner deutlich leichter für die alltäglichen Erledigungen zu erreichen sein.“

Die Sonderlinie werde sich auch an den Abfahrts- und Ankunftszeiten der Linie 011 des „dat-Busses“ orientieren, so dass es einen Anschluss in Richtung Waren und von Waren aus kommend am Hafen geben werde.. Angedacht ist, dass dann der große orangefarbene Bus mit dem Fahrradanhänger zukünftig nicht mehr durch die enge Altstadt fahren muss und sich so die Verkehrssituation, gerade in den Sommermonaten, etwas entspannt – ein weiterer Pluspunkt für dieses Projekt.

Ein Probemonat ermögliche es, zum einen den angedachten Fahrplan zu überprüfen und zum anderen herauszufinden, wie viele Fahrgäste an welcher Station zu- und aussteigen. Dies sei unbedingt notwendig, um das ehrgeiziges Ziel, diese Linie auch zukünftig von April bis Oktober durch das Stadtgebiet fahren zu lassen, mit konkreten Zahlen zu untermauern. „Wir sind überzeugt davon, dass dieses Mobilitätsangebot für die Stadt Röbel/Müritz zukunftsweisend ist und sich nachhaltig positiv auf die Lebensqualität unserer Einwohner und Gäste auswirkt“, meint der Bürgermeister.

Der Erfolg einer solchen Buslinie könne letztendlich nur an Hand von Fahrgästen bewertet werden. „Ich möchte Sie, liebe Röbeler, daher bitten, dieses Projekt mit zu unterstützen. Nutzen Sie das Angebot für Ihre Erledigungen in der Stadt, lassen Sie Ihr Auto gern mal stehen und sparen Sie sich die Parkplatzsuche zwischen Marktplatz und Busbahnhof.“

Und hier der Fahrplan und die Route:

 

 


3 Antworten zu “Röbeler probieren im August den „Kleinen Stadtverkehr“”

  1. Doreen sagt:

    Richtig gute Idee!!! Wir drücken die Daumen für das Gelingen des Projektes.

  2. Petzibär sagt:

    Das nenne ich mal eine sehr gute Idee. Hoffentlich wird dieses tolle Angebote auch reichlich von den Röbeler Bürgern genutzt.

  3. Bechler B. sagt:

    Finde ich auch das es eine tolle Sache ist, könnte ich mir auch für Malchow vorstellen gerade wegen der BVund älteren Menschen die im Neubaugebiet wohnen und Mal zum Arzt oder in den anderen Zentren einkaufen wollen usw.

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