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Schweriner Landesregierung: Allens bliewt (fast) bin ollen

18. Oktober 2016

Die neue Schweriner Landesregierung steht – viele alte Gesichter, ein paar neue und im Land – auch an der Müritz – wahrscheinlich hier und da große Enttäuschung: Natürlich bleibt Erwin Sellering (SPD) Ministerpräsident. Was viele Einwohner des gesamten Landes überhaupt nicht verstehen können und wollen: Sein Stellvertreter und Innenminister: Nach wie vor der unbeliebte CDU-Chef Lorenz Caffier – verantwortlich unter anderem für die Kreisgebietsreform und die Polizeireform.

Schwerin Schloss NachtaufnahmeMathias Brodkorb (SPD), als Bildungsminister in der letzten Legislaturperiode fast täglich in den Negativ-Schlagzeilen, übernimmt das Finanzresort.

Für die Wirtschaft bleibt CDU-Mann Harry Glawe zuständig, auch der langjährige Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) und Verkehrsminister Christian Pegel (SPD – der mit den vielen Förderbescheiden), behalten ihren Job.

Neu im Kabinett: Sascha Ott, der das Justizministerium übernimmt und Stefanie Drese (SPD), die dem Sozialministerium vorstehen soll.

Die bisherige Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) kümmert sich künftig um die Bildung.

Für viele Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns hat die heutige Kaninettsvorstelung bewiesen: Die machen weiter wie bisher!

Ob diese Einstellung etwas damit zu tun hat, dass im heute veröffentlichten „Glücksatlas Deutschland“ die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern am unglücklichsten sind, ist natürlich reine Spekulation.


3 Antworten zu “Schweriner Landesregierung: Allens bliewt (fast) bin ollen”

  1. oscar sagt:

    Es ist unfassbar, mit welcher Arroganz und Überheblichkeit der Wählerwille vom 4.September negiert wird und die Landesregierung so tut, als ob es die Landtagswahl nie gegeben hätte. Getreu dem Motto: Weiter Stillstand, weitere Reformen gegen die Bürger, aber Hauptsache, einige Herren, wie Herr Caffier behalten ihren Posten. Es hat sich doch schon während der Koalitionsverhandlung abgezeichnet, wo die CDU mit diesem Herrn an der Spitze ein Wahlziel nach dem anderen geopfert hat, von der SPD an die Wand gespielt wurde, nur…….. um wieder einen Ministerposten zu erhalten. Sicherlich ist es bei dieser Machtbessesenheit egal, ob man weitere Wähler und Sympatieträger verliert, jedenfalls einige meiner Freunde und Bekannten, die immer der CDU nahe standen, werden sich Dank Herrn Caffier jetzt anders orientieren.

  2. Otto sagt:

    Was einige Politiker unter „Demokratie “ verstehen, ist schon sehr erstaunlich.
    Villeicht sollte man die naechste „Wahl“ wie die Sendung „Glücksrad“ abhalten.
    Das ist zwar auch nicht demokratisch, aber gerechter.
    Es ist kein Wunder, das immer mehr Menschen resignieren und entweder nicht
    waehlen gehen oder rechts populistische Parteien waehlen.
    Das Ganze erinnert ein kleines bisschen an die DDR,keiner hat sie gewählt,
    aber sie regieren trotzdem.

  3. Thomas Splitt sagt:

    Wir machen weiter so dem Volke wohlbekannt Den Menschen im Land immer weiter abgewannt Es ist wie vor längst vergangenen Tagen Alles hört auf mein Kommando das kann ich euch nur sagen Des Volkes Wille ist egal Weiter so und ist es auch fatal. Es ist der alte neue Präsident und nimmt den alten Freund ganz ungehemmt weiter in seine Mannschaft rein. Gegen des Volkes Wille soll er s sein. Denn Demokratie ist das weiß doch jeder was ich sage ist Gesetz und das stammt alles aus meiner Feder Doch die beiden und sie wissen das haben noch ein Trumpf im Ärmel das ist doch was. Das Land ist schön so soll es sein Hol ich mir auch ne Menge Luschen in die Regierung rein.

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