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Spende für Orgel: Betreiber vom Fleesensee bringen geplante Orgelsanierung in Malchow ein wichtiges Stück voran

3. August 2017

Sie ist mehr als 140 Jahre alt und muss dringend restauriert werden: Die historische Friese-Orgel in der Malchower Stadtkirche. „Dafür werden rund 150 000 Euro gebraucht“, lautet die Schätzung des Orgelsachverständigen Friedrich Drese, der das Malchower Orgelmuseum leitet. Heute kommt die evangelisch-lutherische Malchower Kirchengemeinde ihrem Ziel wieder ein gutes Stück näher. Die 12.18. Investment Management GmbH, die ja bekanntlich das „Land Fleesensee“ übernommen hat und sich auch in Waren stark engagiert, spendet mehrere Tausend Euro für die Sanierung der Orgel.

„Für uns ist der kulturelle Reichtum der Seenplatte und der gesamten Region enorm wichtig und erhaltenswert“, erklärte 12.18. Sprecherin Maria Franken. Dies mache den gesamten Standort attraktiv. Für die Gäste in Göhren-Lebbin ist Malchow ein sehr wichtiger Anlaufpunkt.

Die Malchower Orgel in der Stadtkirche hat etwa 800 Pfeifen und wurde von Baumeister Friedrich Friese III. (1827-1896) errichtet. Kirche und Orgel wurden am 1. November 1873 festlich eingeweiht, danach verlieh der Großherzog in Schwerin dem Erbauer den Titel „Großherzoglicher Orgelbauer.“ Diese Orgel war bereits die 50. Orgel, die der Meister aus der Schweriner Friese-Dynastie gebaut hat, seine 100. sollte übrigens die Orgel in der Klosterkirche werden.

Die Kirchengemeinde würde gern 2017 noch anfangen mit der Sanierung. Hilfe gibt es von Bund, der die Hälfte der Summe tragen will, sowie von Land und Landeskirche. Der aufzubringende Eigenanteil der Gemeinde, für den auch der Kultur- und Sportring und viele Malchower sich engagieren, beträgt etwa 25 000 Euro.

Beschreibung zur Orgelsanierung:

http://www.stadtkirche-malchow.de/Spendenbrief,%20Gastgeberverzeichnis,%2006.12.15.pdf

Foto: Privat


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