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Warener Drogeriemarkt unterstützt Kita „Lütt Matten“ mit besonderer Aktion

13. Dezember 2017

Emily wünscht sich „Blaue Badefarbe“, Pia und Maja hätten gern Zopfgummis, Samira braucht Taschentücher und Frida möchte „Sternenzauber-Shampoo“. Die Vier- bis Sechsjährigen von der integrativen Kita „Lütt Matten“ in Waren-West haben für ihre Wünsche extra ordentlich viel gebastelt. Nun sind sie öffentlich lesbar.
Die bunten Wunschzettel hängen an einem geschmückten Weihnachtsbaum im Drogeriemarkt dm im Altstadtcenter in Waren. „Wir wollen die Kita des Lebenshilfswerkes erstmals gerne unterstützen“, sagt die Leiterin des dm-Marktes Rebecca Altmann.

Das Prinzip der Aktion „Freude teilen“ ist einfach: Wenn Kunden den Kleinen einen Wunsch erfüllen wollen, bezahlen sie eine dieser Kleinigkeiten und können sie bei einer „helfenden Elfe“ im Markt abgeben. „Wir bringen die Wünsche dann vor Weihnachten noch zu den Kindern von „Lütt Matten“, erläutert die junge Marktleiterin.

Die Aktion „Freude teilen“ reiht sich ein in mehrere Initiativen der Drogeriekette in Waren. So hatte sich dm Ende November auch an einer Aktion ähnlich wie der „Schwarze Freitag“ (Black Friday) beteiligt. Bei dem Unternehmen, bei dem 14 Frauen in Waren arbeiten, hieß das Ganze „Gebender Freitag“ (Giving Friday). Die jeweiligen dm-Märkte stellten einen Teil ihres Umsatzes an diesem Tag den Kindergärten zur Verfügung, wie in diesem Fall der integrativen Kita von Leiterin Regina Gantzer. „Der Scheck über etwas mehr als 700 Euro wird in den nächsten Tagen übergeben“, erzählt die Kita-Chefin.

Und warum macht ein Markt wie dieser überhaupt so etwas? „Wir wollen der Gesellschaft etwas zurückgeben“, sagt Rebecca Altmann. Diesmal solle es Kindern im Bildungsbereich zugute kommen. Da fühlen sich die Frauen um die Marktleiterin bei den „Lütt Mattens“ gut aufgehoben. Die Einrichtung mit der größten Erfahrung bei der Integration benachteiligter Kinder an der Müritz hat sich gerade am Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ beteiligt.  Das Motto heißt „Sprache ist der Schlüssel zum Leben.“

„Die ersten Geschenke haben Kunden inzwischen schon gekauft2, freut sich Altmann. Sie hofft auf eine längere Kooperation mit der Kita des Lebenshilfswerkes.


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