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Widerstand bei Durchsetzung eines Haftbefehls

24. Januar 2018

Was eigentlich erst harmlos aussah, war dann doch ziemlich heikel. Gegen eine 51 Jahre alte Frau aus einem Dorf bei Waren sollte gestern ein Haftbefehl vollstreckt werden, eine so genannte Ersatzfreiheitsstrafe.
Wohl ahnend, dass es nicht so leicht werden würde, weil bekannt war, dass die beiden Söhne der Frau der Reichsbürgerszene angehören und polizeilich bekannt waren, klingelten gleich sechs Beamte an ihrer Tür.

Der 29 Jahre alte Sohn öffnete und leistete gleich erheblichen Widerstand, ein normales Gespräch war laut Polizei nicht möglich. Deshalb musten ihn die Polizisten zu Boden drücken. Verletzt wurde der Sohn dabei nicht, aber sein Schlafanzug hat wohl ordentlich was abbekommen.

Die 51-Jährige hatte sich zwischenzeitlich ins Badezimmer eingeschlossen, öffnete die Tür jedoch nach Aufforderung. Sie wurde, da sie eine Geldstrafe nicht gezahlt hatte, ins Gefängnis gebracht.

Der 29-jährige Sohn wurde aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen, hat jetzt aber eine Anzeige wegen Widerstandes am Hals.


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