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Heute Abend streift “Käthe” wieder durch die Müritz-Region

17. September 2021

Heute Abend heißt es für viele Müritzer wieder: Fernseher an. Und nein, nicht um irgendwelche Wahl-Sendungen zu gucken, sondern um die eigene Region zu entdecken:  Teil 5 der ARD-Produktion “Käthe und ich” wird ausgestrahlt. Wie auch schon die ersten Folgen wurde auch der Streifen, der heute gezeigt wird, zum größten Teil an der Müritz gedreht. Schon die ersten vier Folgen mit “Käthe” haben für allerbeste Werbung für die Müritz-Region gesorgt, denn die Produzenten legen sehr großen Wert darauf, dass man auch erkennt, wo die Filme gedreht werden. In diesem Sommer sind bereits die Folgen 7 und 8 an der Müritz produziert worden. Heute heißt es aber erst einmal “Käthe und ich ich – Im Schatten des Vaters” und am kommenden Freitag, 24. September, “Käthe und ich – Das Adoptivkind”. Und darum geht’s heute:

Das selbstlos erscheinende Angebot einer riskanten Organspende – aber aus den falschen Motiven – steht im Zentrum des fünften Films von „Käthe und ich“. Hauptdarsteller Christoph Schechinger als umsichtiger Psychologe Paul und seine Therapiehündin bekommen es mit einem schwerkranken Patienten und seiner Halbschwester zu tun, deren Geschwisterliebe von dysfunktionalen Vater-Kinder-Beziehungen überlagert wird. In „Im Schatten des Vaters“ schlüpft Uwe Ochsenknecht in die Rolle eines gefeierten Schauspielers, der sich zwar gerne als guter Papa gibt – aber nicht ist. An seiner Seite spielen Nico Ramon Kleemann und Anna Hausburg in Episodenrollen des modern erzählten Medical-Dramas, das eine ethische Problem- stellung auf berührende Weise zeigt.

Unbeschwert sein wie andere Jugendliche, das kann Roman (Nico Ramon Kleemann) leider nicht. Seine Apathie hat, wie sich herausstellt, eine organische Ursache. Der 18-jährige leidet unter einer lebensgefährlichen Lebererkrankung. Eine dringend benötigte Organspende, die ihm seine Halbschwester Jasmina Thomas (Anna Hausburg) anbietet, will Roman trotz seiner dramatischen Lage nicht annehmen.

Verzweifelt wendet sich Jasmina an den Psychologen Paul (Christoph Schechinger): Er und seine Therapiehündin Käthe sollen Roman überzeugen, ihr Angebot anzunehmen – auch wenn Jasmina ihre Gesundheit damit in Gefahr bringt. Schon bald merkt der erfahrene Therapeut, dass hinter ihrem Angebot jedoch das falsche Motiv steckt: Es ist nämlich nicht Geschwisterliebe, sondern der Wunsch nach der Anerkennung ihres Vaters, des berühmten Theaterschauspielers Fritz Thomas (Uwe Ochsenknecht). Und der ist, wie Paul herausfindet, ein Narzisst, der sich zudem gerne aus der Verantwortung stiehlt. Dass er sich nicht als Spender anbietet, möchte Paul zwar nicht bewerten, es macht ihn aber auf die problematischen Familienbeziehungen aufmerksam. Eine so schwere Entscheidung wie eine Teilleberspende, über die zudem eine medizinische Kommission befinden muss, bedarf einer stabilen Basis. Um die zu schaffen, setzt Paul auf einen ganzheitlichen Ansatz, der auch Fritz in die Verantwortung nimmt. Als sich Romans Situation verschlechtert, bleibt dafür nur wenig Zeit.


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