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Corona: Weniger Erwerbstätige in Mecklenburg-Vorpommern

26. Januar 2022

Der Arbeitskreis Erwerbstätigenrechnung der Länder, dem auch das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern angehört, veröffentlicht erste vorläufige Regionalergebnisse zur Entwicklung der Erwerbstätigkeit für das Jahr 2021. Danach sank in Mecklenburg-Vorpommern die Zahl der Erwerbstätigen 2021 bedingt durch die Folgewirkungen von Lockdown und Corona-Pandemie gegenüber dem Vorjahr um knapp 1 900 bzw. um 0,3 Prozent. Im deutschen Durchschnitt stagnierte die Erwerbstätigkeit (+0,0 Prozent).

Die Corona-Pandemie hinterließ auch im Jahr 2021 in Mecklenburg-Vorpommern noch deutliche Spuren in fast allen Wirtschaftsbereichen: Von den insgesamt 1 900 weggefallenen Arbeitsplätzen entfielen knapp 75 Prozent auf die Dienstleistungsbereiche. Hier betrug der Rückgang der Erwerbstätigkeit somit 0,2 Prozent (aber Deutschland: + 0,3 Prozent) bzw. 1 400 Arbeitsplätze. Im Produzierenden Gewerbe kam es, im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt, zu einem geringfügigen Arbeitsplatzzuwachs um rund 300 bzw. 0,2 Prozent (Deutschland: – 0,6 Prozent). In der Landwirtschaft sank die Erwerbstätigenzahl um 3,6 Prozent (Deutschland: – 3,8 Prozent).

Rückläufig war im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin die marginale Beschäftigung. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die im Jahr 2020 erstmals seit über zehn Jahren rückläufig war, verzeichnete 2021 im Land aber wieder einen geringfügigen Zuwachs.

Im Jahr 2021 hatten somit durchschnittlich 752 900 (2020: 754 800) Erwerbstätige einen Arbeitsplatz in Mecklenburg-Vorpommern, darunter rund 91 Prozent als Arbeitnehmer. Der Anteil der Erwerbstätigen des Landes an allen Erwerbstätigen Deutschlands betrug 1,7 Prozent.


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