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230 statt 80 Sachen: 26-Jähriger rast über die Autobahn

24. September 2022

Wer im Augenblick mit dem Auto in Richtung Hamburg auf der A24 unterwegs ist, sollte besonders umsichtig fahren. Auf einem Fahrbahnabschnitt bei Neustadt-Glewe stehen 80 km/h-Schilder, auf denen man nicht sofort sieht, warum hier die Geschwindigkeit reduziert wird. Wie „Wir sind Müritzer“ auf Nachfrage erfuhr, wurde dort der Straßenbelag der Autobahn erneuert, aber es fehlt noch die Markierung. Das hat einen 26-jährigen Autofahrer aus Hamburg wohl besonders gereizt. Der Hansestädter ging am Mittwochabend zwar keinem Blitz „ins Netz“, wurde aber trotzdem ertappt. Einem Videowagen fiel der Raser mit bis zu 230 Stundenkilometer auf, wo eben 80 „Sachen“ erlaubt waren. Eine Geschwindigkeit, bei der man das eine oder andere Schild schon mal schnell übersehen kann.

Der Fahrer muss in dem Zusammenhang nun mit einem Bußgeld von mindestens 800 Euro und drei Monaten Fahrverbot rechnen. Wenn die Behörde von einer vorsätzlichen Rasen ausgeht, kann sie das Bußgeld auch verdoppeln. In ganz harten Fällen, wenn die Ermittler eine Art Wettrennen vermuten, kann man auch Post wegen einer Straftat von der Staatsanwaltschaft bekommen.

Unabhängig davon sind auf jeden Fall zwei Punkte in Flensburg fällig.

Als Grund für seine hohe Geschwindigkeit gab der Mann aus Hamburg an, dass er an dem Abend  schnell nach Hause wollte. In dem Bereich in Mecklenburg hatte er mit einer Geschwindigkeitskontrolle nicht mehr gerechnet.


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