

Doch damit noch nicht genug der Geschenke. Benjamin Nofz vom Wassersport e.V. und seine Mitstreiter hatten schwer zu tragen. Sie überreichten ein Fass Radeberger Bier – auch als Dankeschön für die zuverlässige Unterstützung beim jährlichen Müritzschwimmen.
Nicht ganz so schwer heben musste Dr. Christina Kohn als eine der Geschäftsführerinnen der Mecklenburger Backstuben GmbH. Ihre Mitarbeiter haben eine besondere Torte gebacken – in Form einer Feuerwehr und fast originalgetreu. „Wir mussten die Hilfe der Feuerwehr leider schon in Anspruch nehmen, die Kameraden waren jedes Mal sehr schnell und professionell zur Stelle und haben damit Schlimmeres verhindert“, sagte Christina Kohn.
Doch sie hat nicht nur ein Geschenk überreicht, sondern – sehr zu ihrer Überraschung – auch eins bekommen. Als jahrelange Unterstützer der Feuerwehren in der Seenplatte hat Kreisbrandmeister Stephan Drews die Mecklenburger Backstuben ausgezeichnet und zu offiziellen Partnern ernannt.

Von den Löschfüchsen zu den Jugendlichen
Warens Feuerwehrchef Reimond Kamrath nutze das Jubiläum zudem, um Kameraden gemeinsam mit Bürgermeister Norbert Möller zu befördern und auszuzeichnen. Zum Hauptlöschmeister wurde Toni Brech ernannt. Für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten eine Ehrung: Robin Hanisch, Alina Löhrke, Anja Equitz, Dennis Weiß, Florian Wietzke und Lucas Zimmermann. Bereits seit 25 Jahren dabei sind Mario Ast, Maik Hartwig, Denny Rosen sowie Bodo Voss.
Und dann waren da nach vier kleine Löschfüchse, für die der Geburtstag der Warener Feuerwehr zum großen Tag wurde: Lotta Marie Pitz, Vincent Hildebrandt, Leo Stier und Raphael Hildebrandt gehören ab sofort zur Jugendfeuerwehr.
Reimond Kamrath nutzte die Gelegenheit, um einmal auf die vergangenen fünf Jahre zu schauen, als die Wehr das 150. Jubiläum beging. Damals gehörten 73 Aktive zu seinem Team, heute sind es sogar 89. Außerdem 12 Löschfüchse, 25 Mitglieder der Jugendwehr sowie 30 in der Ehrenabteilung. Im Jahr 2017 begannen die Planungen für die Anschaffung des Mannschaftstransportwagens. Seinerzeit sollte er 62 ooo Euro kosten. Anfang dieses Jahres ist er dann endlich eingetroffen und hat nun sage und schreibe 104 000 Euro gekostet. Eine Entwicklung, die sich bei allen Einsatzfahrzeugen zeigt und die nach Meinung des stellvertretenden Landrates Thomas Müller – er ist selbst Feuerwehrmann – dringend gestoppt werden muss. „Hier sollte auch die Politik gegensteuern“, so Müller.

Und wie es aussieht, muss sich Reimond Kamrath auch künftig keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Viele Mitglieder haben inzwischen selbst Kinder, die fröhlich auf den Einsatzfahrzeugen turnten, und zu den Besuchern am Sonnabend zählten jede Menge Kinder, die überzeugt erklärten: Ich werde auch mal Feuerwehrmann!





























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