
Alle neu angemeldeten Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache werden seit Beginn des Schuljahres in Vorklassen an Standortschulen unterrichtet. Derzeit besuchen 970 Schüler 78 Vorklassen in 60 Schulen. In den Vorklassen gibt es landesweit noch insgesamt zirka 830 Reserveplätze für Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache.
In den jahrgangsübergreifenden Vorklassen werden sie auf den weiteren Schulbesuch in Deutschland vorbereitet. Mindestens 20 Stunden Unterricht haben die Kinder und Jugendlichen in der Woche, davon 10 Stunden Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Die noch verbleibenden Stunden können die Schulen auf Grundlage schulorganisatorischer Möglichkeiten individuell ausgestalten.
Ergänzend zum Unterricht in den neu gebildeten Vorklassen, gibt es weitere neue Angebote der allgemein bildenden Digitalen Landesschule (aDiLaS). Täglich werden über einen Live-Stream, der von zwei Lehrkräften geleitet wird, Lernangebote für insgesamt vier Stunden eingestellt. Die Schüler erhalten digital Zugriff auf vielfältige Übungsmaterialien. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erwerb der deutschen Sprache.
An den beruflichen Schulen werden Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache regulär im Berufsvorbereitungsjahr für Aussiedler (BVJA) unterrichtet. Insgesamt besuchen 588 Jugendliche die Klassen, von ihnen kommen 297 aus der Ukraine. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es neun BVJA-Standortschulen mit insgesamt 29 Klassen.








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