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Angler bringt gefährliche Granate zur Polizei

22. Oktober 2018

Da gucken auch Polizisten sicherlich ziemlich erschrocken aus der Wäsche: Gestern Abend hat ein 35 Jahre alter Mann eine Panzergranate bei der Schweriner Polizei abgegeben. Die, so erklärte er, sei ihm beim Angeln im Uferbereich untergekommen.
Bei der Granate handelt es sich nach Angaben des Munitionsbergungsdienstes um einen Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg, der durchaus gefährlich war.

Die anhaltende Trockenheit hat die Pegelstände in den Seen erheblich sinken lassen. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, dass in den Uferbereichen Munitionsteile oder komplett erhaltene Munition auftauchen kann.

Der Munitionsbergungsdienst M-V und die Polizei warnen eindringlich vor der eigenständigen Bergung solch gefährlicher Funde. Eine Plastetüte mit einer Granate ist ganz sicher kein geeignetes Transportmittel und sorgte bei der Übergabe durchaus für Unbehagen bei den Beamten.
„Rufen Sie bei derartigen Funden umgehend die Polizei! Diese steht in enger Verbindung mit dem Munitionsbergungsdienst, der über einen Bereitschaftsdienst verfügt. Die Fachleute kommen vor Ort und entscheiden über das weitere Vorgehen“, so die Polizei.

Foto: Archiv


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