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Angler leben gefährlich: Schlafender Petrijünger rollt in den See

12. September 2018

Angler kennen keine Landesgrenzen, für einen guten Fang fährt der Petrijünger auch mal ein paar Tausend Kilometer wie manche Müritzer bis nach Norwegen. Ganz soweit ist der Glambecksee bei Lindow im Norden Brandenburgs von der Müritz zwar nicht, aber auch dort kann es gefährlich sein. Eine weitere Folge für die Rubrik Angler leben gefährlich (WSM berichtete).

Wie eine Polizeisprecherin WsM jetzt erklärte, war ein 54 Jahre alter Angler am Wochenende in ein Waldstück dorthin gefahren. Nach dem Angeln legte sich der Mann aus Rumänien in sein Auto und schlief. Plötzlich rollte der Wagen los – und landete nach 20 Metern im See. Der Insasse konnte sich zwar befreien, aber der Wagen lag in etwa vier Metern Tiefe. Da sich ein Ölfilm bildete, bekam ein Zeuge am Sonntag etwas mit und rief die Beamten.

Mehrere Feuerwehren und Taucher brauchten fast den ganzen Sonntag, um das Fahrzeug – einen  Renault – zu bergen. Ob der Angler noch etwas gefangen hatte, ist nicht bekannt. Wegen der Gewässerverunreinigung muss er sich jedenfalls noch verantworten. Eine Untersuchung ergab, dass sich die elektronische Handbremse im Wagen plötzlich gelöst haben könnte.

In der Vergangenheit gab es einen Reihe von ungewöhnlichen Vorfällen mit Anglern in der Region. Im August war ein 52-jähriger Angler in Zehdenick ums Leben gekommen, als er ins Wasser fiel und sich in der Schnur verfing. Anfang des Jahres hatte ein Angler aus Waren in Demmin einen Toten aus dem Wasser gezogen. Und vor einem Jahr war ein erfahrener 58-Jähriger im Thurower See bei Neustrelitz gestorben, als  er  mit einem Faltboot kenterte und nicht rechtzeitig wieder auftauchte.

 


Eine Antwort zu “Angler leben gefährlich: Schlafender Petrijünger rollt in den See”

  1. Baldur Hecht sagt:

    Passiert auch mit Wanderern, Radfahrern und anderen „Hobbygruppen“.

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