Angler kennen keine Landesgrenzen, für einen guten Fang fährt der Petrijünger auch mal ein paar Tausend Kilometer wie manche Müritzer bis nach Norwegen. Ganz soweit ist der Glambecksee bei Lindow im Norden Brandenburgs von der Müritz zwar nicht, aber auch dort kann es gefährlich sein. Eine weitere Folge für die Rubrik Angler leben gefährlich (WSM berichtete).

Mehrere Feuerwehren und Taucher brauchten fast den ganzen Sonntag, um das Fahrzeug – einen Renault – zu bergen. Ob der Angler noch etwas gefangen hatte, ist nicht bekannt. Wegen der Gewässerverunreinigung muss er sich jedenfalls noch verantworten. Eine Untersuchung ergab, dass sich die elektronische Handbremse im Wagen plötzlich gelöst haben könnte.
In der Vergangenheit gab es einen Reihe von ungewöhnlichen Vorfällen mit Anglern in der Region. Im August war ein 52-jähriger Angler in Zehdenick ums Leben gekommen, als er ins Wasser fiel und sich in der Schnur verfing. Anfang des Jahres hatte ein Angler aus Waren in Demmin einen Toten aus dem Wasser gezogen. Und vor einem Jahr war ein erfahrener 58-Jähriger im Thurower See bei Neustrelitz gestorben, als er mit einem Faltboot kenterte und nicht rechtzeitig wieder auftauchte.







Passiert auch mit Wanderern, Radfahrern und anderen „Hobbygruppen“.