
In einer Sondersitzung des Stadtentwicklungsausschusses sind heute Abend weitere Weichen für das rund 90-Millionen Euro teure Vorhaben gestellt worden.
Allerdings: Eine Finanzierungszusage gibt es bis heute noch nicht. Die Finanzierungsabsicht einer Bank, Letter Intent genannt, soll aber bis zur Stadtvertretersitzung am 28. Mai vorliegen. Eine 100prozentige Sicherheit ist aber auch dieses Schriftstück, sollte es denn am 28. Mai vorliegen, nicht unbedingt.
Gregor Schmidt aus Radolfzell will auf dem Nesselberg nicht nur einen Tauchturm bauen, sondern auch ein Schwimmbad mit sechs 25-Meter-Bahnen, das für Vereine und den Schulsport zur Verfügung stehen soll, ein Hotel, eine Reha-Einrichtung, Therapie-Reiten, Indoor-Golfen, und, und, und. Das alles soll, so der Plan, bis März 2021 stehen.

„Ich hatte schon eine Finanzierung, unterschrieben im September vergangenen Jahres, aber durch Streitigkeiten musste ich diese außerordentlich kündigen. Der Bürgermeister war jederzeit informiert“, so Gregor Schmidt. Auch entschuldigte er sich für die vielen Verzögerungen, doch das Vorhaben an sich sei sehr umfassend, in Sachen Zeit habe er sich verschätzt.
Inzwischen aber gebe es auch einen Managementvertrag für die Anlage, und der Medical-Wellness-Verband wolle seine Leute in der Akademie auf dem Nesselberg ausbilden. Alles beste Voraussetzungen, den 90-Millionen-Park auch nachhaltig zu betreiben.
Nur mal nebenbei: Obwohl es sich um eine Sondersitzung zu diesem für Waren doch überaus wichtigen Thema gehandelt hat, schien die Verwaltung nicht gerade gut vorbereitet: Pläne lagen nicht digital vor, um sie an die Leinwand zu werfen, zu einigen Punkten gab’s keine kompetenten Gesprächspartner. Auch das Interesse der Warener hielt sich in Grenzen – nur wenige Interessierte verfolgten zur Sitzung.












Ob man nun zu dieser Vorstellung als Besucher geht oder nicht spielt doch keine Rolle.
Fragen stellen darf man ja nicht. Oder hat sich da was geändert?
Ich wünsche mir ganz fest von Herzen, dass es Waren (Müritz) von Jahr zu Jahr besser geht.
Ob der Aqua-Regia-Park am Ende dazu beiträgt weiß ich nicht.
Angst habe ich aber vor folgendem Szenario:
Die Finanzierung steht und der Bau beginnt. Ungefähr bei der Hälfte kommt der Bau ins Stocken, da viel zu „günstig“ kalkuliert wurde und man nun mehr Geld benötigt. Ist ja auch ein sehr komplexes Projekt und da kann man sich wirklich schnell mal verrechnen (kein Scherz).
Die Finanzierung über Fremdkapital (Kredite, Anleihen) ist aber schon sehr knapp kalkuliert und dem Bau geht das Geld aus. Vor Fertigstellung.
Ende vom Lied:
Insolvenz des Bauherren/Projektgesellschaft und ein ruhender halbfertiger Rohbau.
Glauben sie nicht?
Einfach mal nach Gewa-Tower im Internet suchen.
Aufschub ,vom Aufschub des Aufschubs….. wie lange denn noch ? Klar ,schüttelt man so ein Ding ,nicht aus der Hutkrempe aber kein Geld kein Bau fertig . Das Ding ,segelt doch eh schon auf Halbmast , mit Risiko nonstop . 100 m weiter unten , wird über einen festen Weg und Toiletten diskutiert und da soll so ein Klotz hin ……… Na ja mal gucken , wie dass wieder gedreht wird…..