
Mascha jedenfalls macht trotz einiger Vorerkrankungen einen guten Eindruck, Ärztin Julia Bohner ist zufrieden mit ihr. Dabei hatte die Bärin, die vor etwa 18 Jahren gemeinsam mit Otto in den Bärenwald kam, zunächst kein schönes Leben. Beide – Mascha und Otto – mussten gemeinsam in einem nur 150 Quadratmeter großen Gehege auf Beton wohnen. Nachdem sie für ausreichend Nachwuchs gesorgt hatten, trennte man sie. Erst im Bärenwald Müritz durften sie wieder in einem Gehege mit Teichen, Höhlen und Wiesen die Natur neu entdecken. Doch vor zwei Jahren starb Otto. Das hat Mascha, die als dominant gilt und ihren Otto am liebsten für sich alleine haben wollte, sehr mitgenommen.

Neben der Überprüfung der Blutwerte ist gestern auch Maschas Schilddrüse mit einem Ultraschallgerät gescheckt worden, denn wegen einer Unterfunktion erhält sie Medikamente. Zudem leidet sie an Arthrose – ein Ergebnis der schlechten Haltung im Beton-Käfig. Doch im Großen und Ganzen freut sich das Team des Bärenwaldes, dass Mascha so fit ist und wieder unbeschwert zwischen Bäumen und im Wasser umher toben kann.
Fotos: Bärenwald Müritz









Neueste Kommentare