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Waren: Stadt und Anwohner retten fast 2.498 Amphibien

Mitte März hat die Stadt Waren gemeinsam mit dem NABU einen so genannten Amphibienschutzzaun in der Specker Straße anbringen lassen.  Aus gutem Grund, denn in den vergangenen Jahren sind dort zahlreiche Amphibien bei ihrer Wanderung von Autos überfahren worden. Jetzt wurde der Zaun abgenommen, über einen Zeitraum von sieben Wochen hinweg konnten zahlreiche Tiere sicher auf ihrem Weg zu den Laichgewässern unterstützt werden. Rund 2500 von ihnen landeten in den Auffang-Eimern.

Unterstützt wurde der Aufbau des 750 Meter langen und etwa 50 Zentimeter hohen Amphibienschutzzaun entlang der Specker Straße durch das CJD
und den Stadtbauhof. Der Zaun erstreckte sich vom Parkplatz an der Specker Straße bis zum Ende der Bebauung auf der Waldseite – einem Bereich, in dem jährlich eine besonders intensive Amphibienwanderung im Frühjahr zu den Laichgewässern sowie im Herbst zurück in die Winterquartiere stattfindet. In den vergangenen Jahren kam es hier regelmäßig zu hohen Verlusten unter den Tieren durch den Straßenverkehr.

Ergänzend wurden entlang des Zauns in kurzen Abständen sogenannte Fangeimer in den Boden eingelassen. Die Amphibien wandern entlang des Zaunes, fallen in die Eimer und können so von Helfern sicher eingesammelt und auf die gegenüberliegende Straßenseite gebracht werden.

Diese Aufgabe wurde in den vergangenen sieben Wochen mit großem Engagement erfüllt: Täglich in den Morgenstunden gegen 8 Uhr wurden die Fangeimer kontrolliert und die Tiere eingesammelt. Dabei waren die Helfer teils bis zu eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Amphibien wurden auf eine geeignete Wiese nahe der Feisneck umgesetzt, um ihre Wanderung zu den Laichgewässern fortsetzen zu können.           

Insgesamt konnten 2.498 Amphibien eingesammelt und sicher über die Straße gebracht werden. Allein am 20. April wurden 472 Tiere gezählt. Zu den häufigsten Arten zählten Erdkröten, daneben wurden auch Moorfrösche, Grasfrösche sowie verschiedene Molcharten registriert.

Ein besonderer Dank der Stadt gilt der Familie Sündermann, die die tägliche Betreuung des Zauns maßgeblich unterstützt und die Tiere zuverlässig umgesetzt hat. Ebenso engagierten sich weitere Helfer, darunter auch Anwohner der Specker Straße, die die Maßnahme tatkräftig begleitet haben.

Anmerkung von WsM: Manchmal sind es die kleinen Dinge, die viel bewirken, erst recht, wenn man sie gemeinsam macht. Kompliment!

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