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Betreibung des „JOO“ noch ungewiss

5. Juni 2014

Wie weiter mit dem „JOO“? Fest steht seit einiger Zeit, das Jugendzentrum für Waren soll gebaut werden. Fest steht auch, dass es an die Mozartstraße gesetzt wird. Was aber nach wie vor unklar ist: die künftige Betreibung. Deshalb startete die Stadt ein so genanntes Interessenbekundungs-Verfahren und erhielt in den letzten Wochen auch einige Bewerbungen. Dennoch ist nach wie vor alles offen.

Wie Bürgermeister Norbert Möller (SPD) gestern auf Nachfrage von WsM erklärte, haben sich fünf Vereine und Personen schriftlich bei der Stadt gemeldet, drei weitere mündlich ihr Interesse vorgetragen. Unter den Bewerbern sind das CJD, das DRK, der Verein Perspektive e.V. sowie der bekannte Warener DJ Knut Fischer und ein Künstlerehepaar aus Ivenack. Allerdings habe nur das CJD erklärt, das Zentrum in Gänze betreiben zu wollen, alle anderen möchten es nur teilweise nutzen.

„Wir haben in den nächsten Wochen also einiges zu tun und werden mit allen Gespräche führen. Und wir werden verschiedene Betreibermodelle entwickeln. Damit müssen sich dann die neuen Stadtvertreter in den Ausschüssen auseinandersetzen und kommen dann hoffentlich schnell zu einem Ergebnis“, meinte Bürgermeister Norbert Möller.
Schnell deshalb, weil der Verwaltungschef am Termin für den ersten Spatenstich gerne festhalten möchte: Am 3. Oktober, am Tag der Deutschen Einheit, will er gemeinsam mit dem Geldgeber Jost Reinhold den Startschuss für den Bau des „JOO“ geben.


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